16. November 2014

Jamies Quest: Aufgabe gesucht von Cornelia und Dominic Franke



Klapptext: 
Von Merlin gesandt, erblüht unser Land durch des Wanderers helfende Hand. Jamie kann nicht glauben, dass gerade er ein sagenumwobener Wanderer sein soll. Eigentlich wollte er nur sein neues Computerspiel starten, als er sich plötzlich in Brior wiederfindet. Von monströsen Spinnen verfolgt, fordert sein Abenteuer all seinen Mut, doch lauert auf Jamie ein weitaus größerer Feind …
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Als Jamie sein neustes 3-D Computerspiel ausprobiert, staunt er nicht schlecht wie echt das ganze wirkt. Aber plötzlich befindet er sich wirklich in Brior, einer Stadt aus seinem Spiel. Er hat keine Ahnung was er hier machen soll und die Bewohner der Stadt halten ihnen für einen Wanderer, der eine Aufgabe erfüllen muss. Nur wo findet Jamie diese Ausgabe.

Ich glaube jeder Rollenspieler hat schon mal davon geträumt, was Jamie passiert, nämlich das man sich tatsächlich in seiner erdachten Welt wieder findet. Nur scheint das ganze für Jamie eher ein Albtraum zu sein, irrt er doch völlig ziel- und planlos durch die Gegend bzw. eigentlich ja questlos. Aber eigentlich möchte er ja unbedingt zurück in seine Welt, zu seiner Familie, aber vor allem zu seiner Freundin Olive.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Jamie und Grumdir erzählt. Grumdir ist ein Bewohner Briors und scheint engt mit dem Schicksal von Jamie verbunden zu sein. An Jamies Seite von Anfang an stellt die Autorin Hannes, der ungefähr im gleichen Alter wie Jamie ist. Die beiden ergänzen sich sehr gut. Das ganze ist sehr witzig geschrieben, aber auch spannend und aktionreich. Jamie stolpert immer wieder in irgendwelche Katastrophen und Hannes retten ihn dann. Die Sprache ist sehr jugendlich und sehr verständlich geschrieben. Es ist immer wieder witzig, wenn Jamie Dinge aus seiner Welt erwähnt, die Hannes überhaupt nicht kennt. Was ich persönlich gar nicht so gut finde sind sprechende Tiere. Hier in diesem Fall war es der Bürgermeister von Brior, der aussieht wie ein Frosch. So etwas finde ich immer sehr albern. Manchmal zog sich für meinen Geschmack die Handlung zu sehr, es dauert doch recht lange bis Jamie dann endlich auch eine Quest lösen muss. Das Ende ist sehr offen und lässt einen mit vielen Fragen zurück.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe 8,5 von 10 Punkten. 

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