17. November 2014

Diviners. Aller Anfang ist böse von Libba Bray (Hörbuch)



Klapptext: 
New York, 1926: Die 17-jährige Evie O'Neill kommt aus der langweiligen Provinz in die aufregende Metropole. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein Ritualmord die Stadt erschüttert. Und dann ein zweiter und ein dritter… Die Polizei tappt im Dunklen - der Mörder scheint übernatürliche Kräfte zu haben. Doch die hat Evie auch!
Quelle: Der Audio Verlag

Meine Meinung:
Evie O'Neill wird von ihren Eltern als Strafe für einen Skandal, den sie in ihre Heimatstadt verursacht hat, nach New York geschickt, um dort bei ihrem Onkel Will zu leben. Für Evie ist das aber alles andere als Strafe und sie will die Zeit dort in vollen Zügen genießen. Sie stürzt sich direkt in das Nachtleben von New York und genießt ihr neues Leben in vollen Zügen. Dann gesehen brutale Ritualmorde in New York und Ihr Onkel Will leitet das Museeum für für Amerikanisches Volkstum, Aberglaube und Okkultes leitet wird bei den Morden zu Rate gezogen. Evie will unbedingt helfen, dann sie hat eine besondere Gabe, sie kann durch Berührung von Gegenständen die Geheimnisse der Besitzer sehen. Ehe sich Evie versieht, befindet sie sich mitten in den Ermittlungen.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas davon abgeschreckt war, dass das Hörbuch über 18 Stunden lang ist. Letztendlich wurde ich dann aber positiv überrascht. Die Sprecherin liest wirklich sehr gut vor und passt sehr gut zur Handlung.
Die Autorin schafft es wirklich gekonnt, den Flair der 20-er Jahr herüber zu bringen. Evie ist eine selbstbewusste junge Frau, die zwar manchmal etwas egoistisch ist, aber auch ein großes Herz hat. Sie will unbedingt bei den Ermittelungen helfen, weil sie hier die Chance sieht, ihre Gabe sinnvoll einzusetzen. Neben Evie gibt es eine Vielzahl anderer Charaktere, die ebenfalls eine wichtige Rolle in der Handlung spielen und besondere Fähigkeiten haben. Die Charaktere werden alle nach nach vorgestellt, aber noch gibt es nicht zwischen allen Berührungspunkte. Evie lebt bei Will und Jericho. Jericho ist ein junger Mann, der ebenfalls seine Geheimnisse hat. Evies beste Freundin Mabel ist in Jericho verliebt und so merkt Evie erst gar nicht, dass Jericho sich aber eher für sie interessiert.
Dann sind da noch Mabel, Evies beste Freundin und Tochter von stadtbekannten Demonstranten. Oder Theeta, das Ziegfeldgirl mit ihrem besten schwulen Freund Henry, Memphis und sein kleiner Bruder Isaiah und Sam der Taschendieb, der im Laufe der Handlung einen Job im Museum bekommt.  Jeder der Charaktere ist etwas Besonders und hat irgend etwas zu verbergen. Das macht die Handlung sehr abwechslungsreich und spannend. Das ganze wird mit einer guten Portion Mysterie und  Grusel, so dass man stundenlang unterhalten wird.
Zwar werden die Morde aufgeklärt, nur bleiben bezüglich der Charaktere unheimliche Fragen unbeantwortet. Ich bin schon wirklich sehr gespannt wie es weiter geht und vergebe die volle Punktzahl. 

1 Kommentar:

  1. Hört sich interessant an. :-)
    Über die 20er jahre gibt es ja nicht so viel.

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