29. November 2014

Lichtgefährten Band 1: Zusammenkunft von Patricia Vonier



Klapptext: 
Sara fühlt sich so seltsam wie nie zuvor, nachdem sie mit dem geheimnisvollen König Kimaldor in der Dunkelheit zusammengestoßen war. Ein König, der in der heutigen Zeit noch von einem Ritterorden beschützt wird? Und was war das für ein gleißend helles Licht? Halluzinationen? Vielleicht ist es doch besser, sich von den beiden Rittern zu einem Arzt bringen zu lassen. Der junge Knappe Marc ist sehr freundlich zu Sara. Doch Heermeister Nimroel lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren. Feindselig blickt der blonde Ritter sie mit seinen eisblauen Augen an. Fast so, als würde er sie persönlich hassen. Im Schloss angekommen fühlt sich Sara zu König Kimaldor stark hingezogen, obwohl sie doch eigentlich ihren Mann Eric liebt. Irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu. Ist der mysteriöse König Kimaldor überhaupt ein normaler Mensch? Und welches Geheimnis verbirgt Heermeister Nimroel, der ohne ein Wort in den Wald verschwunden ist? Als Sara dann auch in ihrem Zuhause von unheilvollen Visionen geplagt wird, ist ihr eines völlig klar: Ihr Leben wird niemals mehr so sein, wie es war …
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Nachdem Sarah versehentlich mit König Kimaldor zusammen gestoßen ist und eine leichte Gehirnerschütterung hat, lässt der König sie kurzerhand auf sein Anwesen bringen. Hier sieht sich Sara mit einem richtigen Ritterorden konfrontiert, der sehr traditionell arbeitet und den König und dessen Familie beschützt. Sara fühlt sich direkt sehr wohl im Schloss und freundet sich direkt mit dem König an. Einzig der Heermeister des Königs, Nimroel, verhält sich ihr gegenüber sehr abweisend und unfreundlich. Der König und auch Nimroel scheinen irgend etwas vor ihr zu verbergen und als Sara merkt worum es geht, verändert sich ihr Leben schlagartig.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Reihe. Laut Autorenseite sind insgesamt 5 Bücher geplant. Hier in diesem Teil lernen wir erst einmal die Charaktere kennen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, sie schreibt sehr bildlich und die Charaktere sind ebenfalls gut dargestellt. Gut gefallen hat mir auch, dass die Figuren keine Teeanger waren sondern Erwachsene.
Was mir persönlich sehr fehlt ist der Fantasyanteil, der kommt mir einfach etwas zu kurz. Erst im letzten Drittel gibt es Hinweise darauf und dann auch nur in wenigen Sätzen. Das genügt mit persönlich für einen guten Fantasyroman einfach nicht.
Auch hat sich Sara zu schnell mit allen angefreundet, jeder war direkt super nett zu ihr, außer Nimroel, der mir von den Charakteren auch am besten gefallen hat. Ich mag es lieber, wenn die Charaktere sich etwas geheimnisvoller geben und "schwieriger" sind.  Aufgrund des Klapptextes habe ich außerdem vermutet, dass es eine Liebesgeschichte geben wird, was gar nicht der Fall ist. Sara ist glücklich verheiratet mit Eric. Die Gefühle, die sie für Kimaldor hegt, sehe ich eher als freundschaftliche Gefühle an, was ich auch gut so finde. Auf Dreiecksliebesgeschichten habe ich nun wirklich keine Lust.

Insgesamt zwar nicht mein Fall, aber durchaus lesenswert. Ich vergebe 7 von 10 Punkten. 

26. November 2014

Endgame. Die Auserwählten von James Frey (Hörbuch)



Klapptext: 
ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch. Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.

Meine Meinung:
12 verschiedene junge Leute zwischen 13 und 19 Jahren nehmen am Endgame teilt. Hier auf sind sie ihr Leben lang vorbereitet worden, wie ihre Eltern vor ihnen und viele Generationen davor. Jetzt haben alle aktuelle Spieler ein Zeichen bekommen und treffen sich an einem geheimen Ort, an dem sie die Instruktionen für das Spiel erhalten. Es geht hierbei um so viel, denn das Leben der ganzen Erdbevölkerung steht auf dem Spiel. Jeder erhält einen Hinweis und die Suche nach dem Erdschlüssel beginnt. Die Spieler könnten unterschiedlicher nicht sein, und jeder kämpft auf seine eigene Art und Weise. Es werden Bündnisse geschlossen, aber am Ende kann nur eine gewinnen.

Ich muss gestehen, dass ich direkt am Anfang das Hörbuch abbrechen wollte, denn es fängt schon einmal recht seltsam an, es werden alle Fußnoten und sonstigen Hinweise mitgelesen, was bei einem Hörbuch überhaupt nicht funktioniert, sondern einfach nur nervt. Da mir aber die Stimme des Sprechers sehr gefallen hat, habe ich es weiter gehört.
Was ich aber zuerst einmal sagen muss, das hier ist keine Dystopie. Es gibt keine der typischen Merkmale einer Dystopie, es gibt keine diktatorische Herrschaftsform, die normale Welt läuft nämlich einfach weiter, bis auf die 12 Spieler und deren Familien ist niemand direkt von dem ganzen getroffen, wenn man mal von den Meteoriteneinschlägen absieht. Das ganze ist eher ein Science Fiction Thriller gemischt mit einigen Endzeitelementen.
Das Hörbuch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Die Handlung wird aus der Sicht der verschiedenen Charaktere erzählt. Als Hörbuch-Hörer fand ich es etwas schwierig, mir die ganzen Namen zu merken.
Was mich aber am meisten gestört hat war die Brutalität, mit der die Spieler vor sich gehen. Bis auf ein paar Ausnahmen sind das alles Killer. Da werden einfach Familienmitglieder oder Freunde getötet, alles für Endgame. Manche Spieler waren einfach nur unsympathisch, aber aufgrund der Vielzahl bleiben die meisten von ihnen einfach nur blass und stereotypisch. Und dann gibt es doch tatsächlich noch eine Liebesgeschichte, die sich zu einer Dreiecksliebesgeschichte entwickelt. Musste das wirklich sein?

Ich denke nicht, dass ich diese Serie weiter verfolgen werde, von mit gibt es 5 von 10 Punkte. 

25. November 2014

Vom Tod geküsst von Amanda Frost



Klapptext: 
Er ist der Tod! Und er kommt, um sie zu holen! Doch was, wenn sie nicht sterben kann? Und obendrein völlig fasziniert von dem höllisch gut aussehenden Fremden ist? Diese Frage muss sich die Krankenschwester Lilly stellen. Denn anscheinend gibt es nur eine Alternative. Sie muss sterben, damit Sebastian seinen Frieden finden kann. Doch soll das wirklich das Ende sein? Wofür lebst du, wenn du längst gestorben bist?
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Nachdem der Kunstdieb und Galerist Sebastian bei einem seiner Einbrüche ums Leben gekommen ist, landet er in der Unterwelt bei Thanatos und soll für ihn Seelen einsammeln. Sebastian ist alles andere als begeistert, muss ich aber seinen Schicksal fügen. Sein neuester Fall ist recht kompliziert. Die Krankenschwester Lilly will einfach nicht sterben und er soll herausfinden woran das liegt. Zu seiner Überraschung kann Lilly ihn sehen, was sonst kein anderer Mensch kann. Der Ring, den Lilly von ihrer Großmutter geerbt hat, scheint an allem Schuld zu sein. Gemeinsam versuchen die beiden hinter das Geheimnis des Ringes zu kommen. Je länger die beiden zusammen sind um so näher kommen sie sich. Aber welche Chance hat ihre Liebe schon unter den gegebenen Umständen.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Reihe der Autorin. In jedem Teil dreht es sich um andere Charaktere. Hier in diesem Teil präsentiert uns die Autorin zwei wirklich unterschiedliche Charaktere. Sebastian hat zu Lebzeiten sein Leben in vollen Zügen genommen und ständig wechselnde Partnerinnen gehabt. Lilly hat sich dagegen immer um andere gekümmert und ist eher von unscheinbarer Natur. Die Handlung ist unheimlich witzig und sehr romantisch. Hauptaugenmerk wir hier auf die Liebesgeschichte gelegt, die mir sehr gut gefallen hat. Die Annäherung der beiden war sehr unterhaltsam und es knistert sehr zwischen ihnen.

Insgesamt eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die die volle Punktzahl von mir bekommt.

22. November 2014

Du oder sie oder beide von Maike Stein



Klapptext:
Wasser hat den Zwillingen Lena und Zoe nie Angst gemacht. Und doch – hier auf Sankt Katharinen, der Internatsinsel im Werrowsee, jagt ihnen der Anblick des Wassers immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken. Denn schon bevor sie an der Schule aufgenommen wurden, kannten sie den See und seine unheimliche Atmosphäre aus ihren Träumen. Bilden sie sich das ein? Genauso wie die Parallelen zwischen der Prophezeiung der sagenumwobenen Weißen Frau und ihrer eigenen Familiengeschichte? Während Zoe sich immer mehr in den Deutungen der alten Überlieferung verliert, sucht Lena nach rationalen Gründen für all die seltsamen Ereignisse – und gerät bald in Erklärungsnot.
Quelle: Magellan Verlag

Meine Meinung:
Die Zwillinge Lena und Zoe haben sich schon immer im Wasser sehr wohl gefühlt und sind ausgezeichnete Schwimmerinnen. An ihrere neuen Schule, dem Internat Sankt Katharinen, das sich auf einer Insel im Werrowsee befindet, landet sich direkt Schwimmteam und werden für die Staffel trainiert. Aber irgend etwas geht hier vor. Zoe plagen schreckliche Albträume und sie hört Stimmen. Bei ihren Nachforschungen stoßen die Zwillingen auf die Legende der Weißen Frau, die hier angeblich spucken soll. Aber auch ein Fluch scheint eine große Rolle zu spielen, mit dem ihre eigenen Familie belegt zu sein scheint. Unterstützt werden die beiden von ihrem Tutor Roch und ihrer Mitschülerin Sophie, die beide auf die ein- oder andere Art etwas mit dem ganzen zu tun haben.

Erzählt wird diese interessante Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Zoe und Lena. Vom ersten Tag an passieren seltsame Dinge im Internat, die Stimmung ist sehr grusel und unheimlich. Am Anfang fand ich den Schreibstil der Autorin etwas gewöhnungsbedürftig, sie schreibt oft in kurzen Sätzen, was die Charaktere manchmal etwas kühl wirken lässt. Das Rätsel um den Fluch und die Weiße Frau fand ich sehr gelungen. Das ganze ist wirklich sehr spannend und unheimlich geschrieben, und die Handlung hat mich dann doch sehr in den Bann gezogen.
Zoe und Lena stehen sich sehr nah, anfangs wirkt es so, als wenn Zoe die Labilere von beiden ist. Denn sie ist es, die die Stimmen hört und oft in gefährliche Situationen gehört. Mir persönlich war Lena von Anfang an etwas sympathischer. Zwar kann Zoe später noch Punkte sammeln, war mir aber insgesamt nicht ganz so sympathisch. Auch ihre Freundschaft zu Sophie fand ich irgendwie komisch. Sie lässt sich für meinen Geschmack zu sehr von ihr beeinflussen. Und für alle Romantiker, es gibt sogar eine Liebesgeschichte, die mir wirklich sehr gut gefallen hat.

Letztendlich hat mir die Mischung aus Internat- und Mysterieroman sehr gut gefallen und ich vergebe 8,5 von 10 Punkte. 

19. November 2014

Das Lied der Harpyie von Thea Harrison



Klapptext: 
Zwischen der Harpyie Aryal und dem Kämpfer Quentin Caeravorn herrschen alles andere als freundschaftliche Gefühle. Doch dann werden die beiden von dem Anführer der Wyr, Dragos, zu einer Aufklärungsmission ins Elfenland Numenlaur geschickt und geraten dort schon bald in große Gefahr. Sie müssen zusammenarbeiten, wenn sie überleben wollen, und kommen sich dabei unvermutet näher.
Quelle: Egmont Lyx

Meine Meinung:
Die Harpyie Aryal und der Wyr Quentin Caeravorn hassen sich wirklich. Uns jetzt gehört Quentin auch noch zum Wächter-Team von Dragos und Aryal muss ihn jeden Tag sehen. Ständig raten die beiden aneinander. Da beschließt Dragos sie auf eine gemeinsame Mission zu schicken und zwar ins Elfenland Numenlaur. Hier gibt es seit längerer Zeit kein Lebenszeichen der Wachen mehr, die das Tor bewachen sollten. Gemeinsam machen sich die beiden auf den  Weg dorthin und geraten beiden in große Gefahr. Jetzt heißt es zusammen arbeiten, auch wenn man sich gar nicht leiden kann.

Die Geschichte von Aryal und Quentin hat mir wirklich gefallen. Quentin ist ein alter Freund von Pia, ein Dieb und Krimineller. Jetzt hat er seine alten Geschäfte alle hinter sich gelassen und bei dem Turnier von Dragos sogar einen Post in dessen Riege von Wächtern bekommen. Aryal hat ihn seiner Zeit durchleuchtet, aber nichts gefunden. Das wurmt sie extrem und sie denkt, dass er etwas verbirgt. Die Stimmung zwischen den beiden ist wirklich aggressiv und sie prügeln sich sogar. Auf ihrer gemeinsamen Reise kommen die beiden sich dann doch tatsächlich näher, denn hier haben sie endlich die Chance, den anderen besser kennen zu lernen. Wie immer bei der Autorin kommt die Romantik nicht zu kurz. Es knistert ganz schön zwischen den beiden. Aryal ist insgesamt ein sehr aggressiver und selbstbewusster Charakter. Quentin hat in sexueller Hinsicht eine Vorliebe für BDSM, was für jede Menge interessanter Szenen zwischen den beiden ergibt.

Insgesamt ein absolutes Muss für jeden Fall und eine klare Leseempfehlung von mir mit voller Punktzahl.

17. November 2014

Diviners. Aller Anfang ist böse von Libba Bray (Hörbuch)



Klapptext: 
New York, 1926: Die 17-jährige Evie O'Neill kommt aus der langweiligen Provinz in die aufregende Metropole. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein Ritualmord die Stadt erschüttert. Und dann ein zweiter und ein dritter… Die Polizei tappt im Dunklen - der Mörder scheint übernatürliche Kräfte zu haben. Doch die hat Evie auch!
Quelle: Der Audio Verlag

Meine Meinung:
Evie O'Neill wird von ihren Eltern als Strafe für einen Skandal, den sie in ihre Heimatstadt verursacht hat, nach New York geschickt, um dort bei ihrem Onkel Will zu leben. Für Evie ist das aber alles andere als Strafe und sie will die Zeit dort in vollen Zügen genießen. Sie stürzt sich direkt in das Nachtleben von New York und genießt ihr neues Leben in vollen Zügen. Dann gesehen brutale Ritualmorde in New York und Ihr Onkel Will leitet das Museeum für für Amerikanisches Volkstum, Aberglaube und Okkultes leitet wird bei den Morden zu Rate gezogen. Evie will unbedingt helfen, dann sie hat eine besondere Gabe, sie kann durch Berührung von Gegenständen die Geheimnisse der Besitzer sehen. Ehe sich Evie versieht, befindet sie sich mitten in den Ermittlungen.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas davon abgeschreckt war, dass das Hörbuch über 18 Stunden lang ist. Letztendlich wurde ich dann aber positiv überrascht. Die Sprecherin liest wirklich sehr gut vor und passt sehr gut zur Handlung.
Die Autorin schafft es wirklich gekonnt, den Flair der 20-er Jahr herüber zu bringen. Evie ist eine selbstbewusste junge Frau, die zwar manchmal etwas egoistisch ist, aber auch ein großes Herz hat. Sie will unbedingt bei den Ermittelungen helfen, weil sie hier die Chance sieht, ihre Gabe sinnvoll einzusetzen. Neben Evie gibt es eine Vielzahl anderer Charaktere, die ebenfalls eine wichtige Rolle in der Handlung spielen und besondere Fähigkeiten haben. Die Charaktere werden alle nach nach vorgestellt, aber noch gibt es nicht zwischen allen Berührungspunkte. Evie lebt bei Will und Jericho. Jericho ist ein junger Mann, der ebenfalls seine Geheimnisse hat. Evies beste Freundin Mabel ist in Jericho verliebt und so merkt Evie erst gar nicht, dass Jericho sich aber eher für sie interessiert.
Dann sind da noch Mabel, Evies beste Freundin und Tochter von stadtbekannten Demonstranten. Oder Theeta, das Ziegfeldgirl mit ihrem besten schwulen Freund Henry, Memphis und sein kleiner Bruder Isaiah und Sam der Taschendieb, der im Laufe der Handlung einen Job im Museum bekommt.  Jeder der Charaktere ist etwas Besonders und hat irgend etwas zu verbergen. Das macht die Handlung sehr abwechslungsreich und spannend. Das ganze wird mit einer guten Portion Mysterie und  Grusel, so dass man stundenlang unterhalten wird.
Zwar werden die Morde aufgeklärt, nur bleiben bezüglich der Charaktere unheimliche Fragen unbeantwortet. Ich bin schon wirklich sehr gespannt wie es weiter geht und vergebe die volle Punktzahl. 

16. November 2014

Legend 3. Berstende Sterne von Marie Lu



Klapptext: 
Machen sie ihre Drohungen wahr, wird das zahllose unschuldige Menschen das Leben kosten. Und das könnten wir verhindern, indem wir ein einziges Leben aufs Spiel setzen. Day und June haben so viel geopfert für die Republik und füreinander. Nun scheint das Land endlich vor einem Neubeginn zu stehen. June arbeitet mit dem Elektor und führenden Politikern zusammen, während Day einen hohen Rang beim Militär bekleidet. Keiner der beiden hätte die Umstände vorhersehen können, unter denen sie wieder zusammenfinden. Gerade als ein Friedensabkommen unmittelbar bevorsteht, drohen Anschuldigungen einen erneuten Krieg heraufzubeschwören. Um das Leben tausender Menschen zu retten, soll June nun Day darum bitten, das zu opfern, was ihm am meisten bedeutet ...
Quelle: Loewe Verlag

Meine Meinung:
8 Monate haben June und Day sich jetzt schon nicht gesehen. June arbeitet für den Elektor, Day hat einen Posten beim Militär erhalten. Jetzt sieht es fast so aus als wenn wieder ein Krieg bevorsteht. Die Kolonien machen die Republik für die ausgebrochene Seuche verantwortlich und verlangen nach einem Gegenmittel, das es aber gar nicht gibt. Jetzt soll June Day um einen Gefallen bitten, von dem sie jetzt schon weis, dass er ihn ablehnen wird.

Erst einmal muss ich sagen, dass ich es wirklich sehr schade finde, dass der letzte Teil dieser Reihe nicht als Hörbuch erschienen ist. Teil 1 und 2 habe ich nämlich als Hörbuch gehört und fand diese ganz toll. Natürlich wollte ich trotzdem wissen wie diese Serie endet und habe mir dann den 3. Teil als Hardcover gekauft.
Ich war am Anfang wirklich verwundert, dass June und Day sich so lange nicht gesehen haben. Insgesamt ist die Stimmung sehr deprimierend verursacht durch Days Krankheit und dem bevorstehenden Krieg. Die Beziehung zwischen June und Day spielt eine sehr wichtige Rolle. Fast ist es so als wenn die beiden wieder von vorne anfangen, nachdem sie sich so lange nicht gesehen haben. Das Thema Dystopie rückt immer mehr in den Hintergrund, denn eigentlich gibt es gar keinen Staat mehr, der eine Bevölkerung unterdrückt und bevormundet. Hier geht es jetzt mehr darum, den Krieg zwischen Kolonie und Republik zu verhindern.
Das Ende fand ich ehrlich gesagt etwas seltsam, richtig unzufrieden war ich nicht damit. Achtung Spoiler: Day verliert sein Gedächtnis und niemand hält es für nötig, ihn an June zu erinnern? Spoiler Ende. 

Trotzdem kann ich insgesamt die Serie jedem Dystopieliebhaber empfehlen. Dieser Teil bekommt von mir 8,5 von 10 Punkte. 

Jamies Quest: Aufgabe gesucht von Cornelia und Dominic Franke



Klapptext: 
Von Merlin gesandt, erblüht unser Land durch des Wanderers helfende Hand. Jamie kann nicht glauben, dass gerade er ein sagenumwobener Wanderer sein soll. Eigentlich wollte er nur sein neues Computerspiel starten, als er sich plötzlich in Brior wiederfindet. Von monströsen Spinnen verfolgt, fordert sein Abenteuer all seinen Mut, doch lauert auf Jamie ein weitaus größerer Feind …
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Als Jamie sein neustes 3-D Computerspiel ausprobiert, staunt er nicht schlecht wie echt das ganze wirkt. Aber plötzlich befindet er sich wirklich in Brior, einer Stadt aus seinem Spiel. Er hat keine Ahnung was er hier machen soll und die Bewohner der Stadt halten ihnen für einen Wanderer, der eine Aufgabe erfüllen muss. Nur wo findet Jamie diese Ausgabe.

Ich glaube jeder Rollenspieler hat schon mal davon geträumt, was Jamie passiert, nämlich das man sich tatsächlich in seiner erdachten Welt wieder findet. Nur scheint das ganze für Jamie eher ein Albtraum zu sein, irrt er doch völlig ziel- und planlos durch die Gegend bzw. eigentlich ja questlos. Aber eigentlich möchte er ja unbedingt zurück in seine Welt, zu seiner Familie, aber vor allem zu seiner Freundin Olive.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Jamie und Grumdir erzählt. Grumdir ist ein Bewohner Briors und scheint engt mit dem Schicksal von Jamie verbunden zu sein. An Jamies Seite von Anfang an stellt die Autorin Hannes, der ungefähr im gleichen Alter wie Jamie ist. Die beiden ergänzen sich sehr gut. Das ganze ist sehr witzig geschrieben, aber auch spannend und aktionreich. Jamie stolpert immer wieder in irgendwelche Katastrophen und Hannes retten ihn dann. Die Sprache ist sehr jugendlich und sehr verständlich geschrieben. Es ist immer wieder witzig, wenn Jamie Dinge aus seiner Welt erwähnt, die Hannes überhaupt nicht kennt. Was ich persönlich gar nicht so gut finde sind sprechende Tiere. Hier in diesem Fall war es der Bürgermeister von Brior, der aussieht wie ein Frosch. So etwas finde ich immer sehr albern. Manchmal zog sich für meinen Geschmack die Handlung zu sehr, es dauert doch recht lange bis Jamie dann endlich auch eine Quest lösen muss. Das Ende ist sehr offen und lässt einen mit vielen Fragen zurück.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe 8,5 von 10 Punkten. 

14. November 2014

Steal my Heart 2. Regenschauer von Emila Lucas



Klapptext: 
Bei ihrem jährlichen Kurzbesuch in London kann Ina nicht widerstehen. Sie sucht Josh auf, um das Wochenende mit ihm zu verbringen. Leidenschaftlich und vollkommen bedeutungslos soll es werden. Doch bald wird Ina klar, dass »bedeutungslos« nicht so einfach ist, wie sie es sich vorgestellt hat.
Quelle: feelings

Meine Meinung:
Jetzt hat Ina Josh schon zwei Monate nicht gesehen und sie muss sich eingestehen, dass sie ihn sehr vermisst. Kurzentschlossen versucht sie ihn in London ausfinden zu machen. Josh hat ihr zum Abschied einen USB-Stick geschenkt mit allen Daten, nur ist der Stick leer. Trotzdem gelingt es ihr, ihn ausfindig zu machen. Josh ist sehr überrascht sie zu sehe und die beiden verbringen eine wundervolle Zeit in London. Aber schon wieder droht der Abschied.

Auch der 2. Teil hat mir sehr gut gefallen. In diesem Teil erfahren wir endlich etwas mehr über die beiden und lernen sie besser kennen. Dieses Mal besucht Ina Josh in London und platzt mitten in Josh Geburtstagsparty. Ina lernt einige von Josh Freunden kennen und Josh verbringen wieder eine wunderschöne Zeit miteinander. Beide sind noch nicht bereit, sich ihren Gefühlen zu stellen. Eine Beziehung ist zum jetzigen Zeitpunkt auch schwierig, alleine schon wegen der Entfernung. Wieder knistert es sehr zwischen den beiden, aber man merkt dieses Mal, dass wesentlich mehr Gefühle dabei sind .

Ich persönlich fand diesen Teil sogar noch besser als den 1. Teil und bin gespannt auf die Fortsetzungen. Ich vergebe 9 von 10 Punkte. 

Keltâ Alveradis: die das Geheimnis der Elfen kennt von Yvonne Taddeo



Klapptext:
Nicht nur Lioba und Daniel, auch Liobas Freunde und Familie werden immer tiefer in den uralten Machtkampf zwischen den E.L.F. und den Latène hineingezogen. Fürst Ariax will das Geheimnis der Elfen und schreckt nicht davor zurück, seinen Willen mit Gewalt durchzusetzen. Doch die Suche nach der Lösung dieses jahrhundertealten Geheimnisses erfordert nicht nur seltsame Allianzen und eine gehörige Portion Glück, sie bringt die Freunde auch in höchste Lebensgefahr. Mehr als einmal muss Lioba sich entscheiden, ob sie ihre Fähigkeiten einsetzen soll - auch auf die Gefahr hin, sich selbst dabei zu verlieren.
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Obwohl Ariax mit seinen Anhänger Glauberg verlassen hat, ist die Gefahr, die von ihm ausgeht, nicht geringer geworden. Da Daniel ihm einen Eid geschworen hat, muss er auch jetzt noch Aufträge für ihn erfüllen. Ariax will um jeden Preis das Geheimnis der Elfen haben, aber noch hat Lioba keine Ahnung worum es sich dabei handelt. Gemeinsam mit Daniel und ihren Freunden stellen sie Nachforschungen an und geraten natürlich in große Gefahr. Besonders Lioba gerät immer wieder, aus dem sie fast nicht heraus kommt.

Es geht wieder spannend weiter. Nachdem Daniel jetzt doch den Eid für Ariax geschworen hat, geht es in diesem Teil vor allem und das Geheimnis der Elfen. Die Suche danach steht im Mittelpunkt der Handlung und ist wie gewohnt sehr spannend umgesetzt. Die Autorin wartet mit interessanten Überraschungen auf, die die Handlung nie langweilig machen.
Was mir persönlich in diesem Teil nicht ganz so gut gefallen hat, waren die Charkaterentwicklungen. Besonders überrascht war ich von Magnus. Ohne jetzt zu spoilern, kann ich nur sagen, dass mir nicht gefallen hat, was er am Ende macht. Lioba war mit in Bezug auf Daniel auch etwas zu unsicher. Sie ist ja schon eine ganze Weile mit ihm zusammen und im letzten Teil hat sie sich ja gewünscht, dass ihre Beziehung über das Küssen hinausgehen würde, dieses Mal war sie mir in Bezug auf ihn einfach zu unsicher. Für einen drittel Teil hätte ich mir da etwas anderes gewünscht.

Insgesamt hat mir dieser Teil aber trotzdem wieder sehr gut gefallen und ich bin jetzt wirklich sehr gespannt auf den 4. Teil, den am Ende gab es doch eine ganz schöne Überraschung.

Dieser Teil bekommt von mir 8 von 10 Punkte. 

Steal my Heart 1. Mitternachtssonne von Emilia Lucas



Klapptext: 
Steal my Heart – eine erotische Entdeckungsreise zu reizvollen Orten Folge 1: Mitternachtssonne: Auf einer Kreuzfahrt in Norwegen lernt die junge Skilehrerin Ina den attraktiven Londoner Josh kennen. Von Anfang an wissen beide, dass es für sie nie mehr geben kann als eine kurze Affäre. Denn zwischen ihnen steht nicht nur große Distanz, sondern auch Inas Vergangenheit. Doch kann Ina Josh wirklich so einfach vergessen?
Quelle: Feelings

So hat sich die junge Skilehrerin Ina ihre Norwegenkreuzfahrt nicht vorgestellt, fast alle Reisenden sind über 60 Jahre alt. Bis auf Josh, der seine Oma auf dieser Reise begleitet. Die beiden beginnen eine heiße Affäre, aber als das Ende der Reise naht, fällt es beiden sichtlich schwerer als angenommen, getrennte Wege zu gehen. Ina kommt aus Deutschland, Josh aus London, keine besonders guten Voraussetzungen für eine Beziehung.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Reihe von Emilia Lucas. Die Autorin schreibt auch unter dem Pseudonym Alana Falk und zwar romantische Fantasy und bisherigen Bücher haben mir immer sehr gefallen. Bei dieser Reihe handelt es sich um eine erotische Reihe rund um die beiden Charaktere Ina und Josh. Die beiden lernen sich im ersten Teil auf einer Kreuzfahrt kennen. Der Erotikanteil ist relativ hoch und es knistert sehr zwischen den den beiden. Im ersten Teil erfahren wir noch nicht all zu viel über die beiden, das kommt erst in den späteren Teilen. Das besondere an diese Serie ist, dass jeder Teil einen anderen Schauplatz hat, was ich sehr interessant finde. Dieses Mal findet das ganze auf einer Kreuzfahrt nach Norwegen statt, so eine Kreuzfahrt wollte ich auch schon immer mal machen. Da es sich hier um eine Kurzgeschichte handelt, hatte ich das Buch relativ schnell aus gelesen und direkt mit dem 2. Teil begonnen, dazu aber später mehr ;)

Insgesamt konnte mich dieser Teil überzeugen und ich vergebe 8 von 10 Punkten. 

11. November 2014

Demonica. Reaver von Larissa Ione



Klapptext:
Der Engel Reaver begibt sich auf eine gefährliche Reise in die Hölle, um die schöne Harvester aus Satans Fängen zu befreien. Nie hätte er gedacht, dass er sich dabei in sie verlieben könnte. Doch Harvester plagt ein unerwartetes Verlangen nach Engelsblut.
Quelle: Egmont Lyx

Meine Meinung:
Reaver will Harvester aus der Hölle befreien, denn und nun weiß er, dass die ganze Zeit über für die Seite der Erde spioniert hat. Harvester wird in der Hölle gefoltert und ahnt noch nichts davon, dass Reaver sie retten will. Noch beide keine Ahnung davon, dass ihrer beider Schicksale viel enger verbunden sind als sie annehmen.

Endlich wieder ein Buch aus der Demonica-Reihe und dann auch noch von Reaver. Reaver ist seit dem 1. Teil dabei und ich war wirklich sehr gespannt auf was die Autorin uns wohl über ihn erzählen wird. Dieser Teil ist für Quereinsteiger überhaupt nicht geeignet. Es ist sogar wichtig, dass man vorher alle Teile der Eternal Riders gelesen hat, sonst versteht man die Zusammenhänge nicht richtig. Dieser Teil baut nämlich auf die Handlung aus Demonica und Eternal Riders auf.
Die Engel bei Larissa Ione sind alles andere als liebevolle und gutherzige Wesen. Mir sind hier sogar die Dämonen sympathischer als die Engel, denn diese zeigen wenigstens einen gewissen Sinn für Familie und Zusammengehörigkeit. Die Handlung ist teilweise wieder sehr brutal und spielt überwiegend in Sheoul, dem Dämonenreich. Ich Autorin hat mich hier wirklich einiges einfallen lassen und mich doch sehr überrascht. Mit Harvester habe ich so meine Schwierigkeiten, sie ist mir irgendwie nicht ganz so sympathisch. Sie hat so eine große Klappe, das es manchmal etwas genervt hat. Trotzdem hat mir die Liebesgeschichte zwischen ihr und Reaver sehr gut gefallen. Trotz der eher feindseligen Stimmung (zumindest anfangs), knistert es doch sehr zwischen den beiden.

Insgesamt konnte mich dieser Teil wieder völlig überzeugen und bekommt die volle Punktzahl. 

9. November 2014

5 Tage im April von Christoph Marzi



Klapptext: 
Als Jack sich – mit einem rätselhaften Brief in der Tasche – auf den Weg nach Seals Head Harbor macht, ahnt er noch nicht, welches dunkle Geheimnis ihn dort erwartet. Schnell begreift Jack, dass er in dem kleinen Küstenort kein Fremder ist. Auf mysteriöse Weise scheint seine eigene Vergangenheit mit der Legende des Ortes verbunden zu sein. Nach einer Reihe merkwürdiger Ereignisse will Jack bereits die Flucht ergreifen. Da taucht plötzlich Sadie auf, das Mädchen mit den meerblauen Augen. Sie ist die Einzige, die ihm bei der Suche nach Antworten helfen kann. Mit Sadie verbringt Jack fünf Tage, die sein Leben für immer verändern.
Quelle: Arena Verlag

Meine Meinung:
Jack ist am Boden zerstört, seine Mutter hatte einen schweren Unfall und liegt im Koma. Jack kommt mit der Situation überhaupt nicht klar und fühlt sich sehr hilflos. Zu dem aktuellen Freund seiner Mutter hat er kein besonders gutes Verhältnis. Als er dann einen geheimnisvollen Brief seiner Mutter finden, der an einen Adressat in Seals Head Harbor gerichtet ist, beschließt er, in diese Hafenstadt zu reisen, in der Hoffnung hier Hinweise auf seinen leiblichen Vater zu finden. Dort angekommen trifft er auf Sadie, zu der er sich vom ersten Augenblick an hingezogen fühlt. Jack versucht, hinter sein Familiengeheimnis zu kommen, das mit dem von Sadie verbunden zu sein scheint.

Wenn ich ehrlich bin, lese ich überwiegend Büchern von weiblichen Autorinnen.  Da mir auch die Bücher des Autors bisher immer gefallen haben, wollte ich dieses Buch von ihm auch sehr gerne lesen. Der Autor präsentiert uns hier eine wirklich emotionale und romantische Geschichte, die mich überzeugen konnte. Die Sprache, die er benutzt, ist teilweise sehr poetisch, die Stimmung sehr melancholisch, besonders am Anfang als Jacks Mutter ins Koma fällt. Die Handlung wird aus der Sicht von Jack erzählt. Die Liebesgeschichte nimmt eine zentrale Rolle ein, aber auch das Familiengeheimnis spielt eine sehr wichtige Rolle. Der Autor entführt uns hier in die idyllische Hafenstadt Seals Head Harbor mit seinen skuriellen und liebenswerten Bewohnern. Aber nicht alles scheint so wie auf dem ersten Blick.
Am Ende werden alle Fragen beantwortet und lässt mich zufrieden zurück. Von mir gibt es die volle Punktzahl. 

Die Chroniken der Seelenwächter - Band 3: Schatten der Vergangenheit von Nicole Böhm



Klapptext: 
Das Unfassbare ist geschehen, Ariadne starb durch die Hand von Joanne. Jess hat nach ihrer Mutter ein weiteres Familienmitglied verloren. Gefangen in ihrer Trauer, versucht sie mit der Situation umzugehen und steht erneut vor lebensverändernden Entscheidungen. Eines scheint klar: Ihr altes Leben ist für immer vorbei. Auch Jaydee steht vor weiteren Herausforderungen. Er muss Benjamin Walker gegenübertreten, dem Detective, der die Wahrheit über die unerklärlichen Geschehnisse der letzten Zeit aufdecken will. Das Geheimnis der Seelenwächter scheint in Gefahr, mit katastrophalen Konsequenzen
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Nachdem Ariadne von Joanne getötet wurde, ist Jess am Boden zerstört. Sie weiß, dass von jetzt an alles anders für sie wird. Ariadne hat einiges vor ihr verheimlicht und auch über Jaydee, denn Ariadne wohl konnte. Sie will sich mit Jaydee treffen, obwohl ihr letztes Treffen alles andere als normal verlaufen ist. Jaydee muss sich in der Zwischenzeit um Detective Benjamin Walker kümmern, der hinter das Geheimnis der Seelenwächter gekommen ist. Jetzt geht es darum, das Schlimmste zu verhindern.

Es geht spannend weiter. Jaydee und Jess treffen in diesem Teil das erste Mal wieder aufeinander, seit ihren letzten verhängnisvollen Zusammentreffen. Dieses Mal werden ein paar Fragen beantwortet, aber im großen und ganzen bleibt es wie in den anderen Teilen sehr geheimnisvoll. Es gibt immer wieder neue Entwicklungen, die mich überraschen. Ich würde mir aber wirklich endlich mal wünschen, dass wir ein paar Hinweise mehr bekommen würden. Das nächste Mal werde ich glaube ich warten, bis mindestens 2 Teile erschienen sind, ich bin einfach zu ungeduldig, um so lange auf eine Fortsetzung zu warten ;)
Dieses Mal spielt ein weiterer Charakter eine wichtige Rolle, Benjamin Walker. Was ich mir auch wünschen würde, wäre, dass es endlich mal ein paar romantische Verwicklungen geben würde.

Ich möchte euch an dieser Stelle noch auf die Internetseite zu der Serie aufmerksam machen. Hier gibt es eine wirklich tolle Galerie mit Charakterbildern, die ich einfach nur unglaublich toll finde.

Von mir gibt es wieder die volle Punktzahl. 

5. November 2014

Gastrezension: Purlunas: Der letzte Fluch von Kathrin Kühl

Heute gibt es bei mir eine Gastrezension von Regine Bacherle: 

 

Klapptext:
Endlich beginnt für die vierzehnjährige Evi Heinrich das erste Jahr in der Elementer-Schule Purlunas. Nach einem Jahrzehnt der Flucht kehrt sie zurück nach Heilquell – eine der letzten freien Städte der Elementerwelt. Schnell stößt sie auf immer mehr Geheimnisse: Warum verbieten ihre Mutter und Großmutter, über ihren Vater zu sprechen? Wieso gibt es nur zwölf Schüler pro Jahrgang auf Purlunas? Zeitgleich übermannen Evi Astralprojektionen und ziehen sie in eine vergessene Zeit, in welcher sie den Fluch des letzten Rosacallum entdeckt. Dieser könnte die Jagd des tyrannischen Weltherrschers Gideon auf sie beenden oder ihn dazu veranlassen, sie erst recht zu töten …
Quelle: Wölfchen Verlag

Meinung von Regine Bacherle:
"Purlunas" ist ein Fantasy-Roman einer jungen Autorin, Cathrin Kühl. Ich würde dem Buch gut gemeinte 3,5 Sterne geben, wenn ich berücksichtige, dass es vermutlich für eine junge Leserschaft geschrieben wurde.

Purlunas, der letzte Fluch, handelt von einer Familie, die ein dramatisches Schicksal hinter sich hat. Eine Mutter flieht mit ihren beiden Kindern vor einer Grossmacht, die nach dem Tod des Familienvaters, auch die restliche Familie auslöschen will. Die Tochter, Evi, ist heute 14 Jahre alt, ging noch nie zur Schule und wurde von der Mutter unterrichtet. Sie ist Elementarierin und kann mit ihren Kräften bislang nicht umgehen.
Die Mutter beschliesst nach einem Jahrzehnt auf der Flucht nach Heilquell zurückzukehren, dort wohnt die Schwiegermutter und die Kinder können auf eine Elementarschule. Irgendetwas scheint an dieser Schule nicht zu stimmen und Evi, die von Astralprojektionen heimgesucht wird, kommt dem Fluch des letztzen Rosacallum auf die Spur.
Die Geschichte ist sehr flüssig und flott zu lesen, abgesehen von einigen Längen, die genau dann von Zeitsprüngen von mehreren Monaten abgelöst werden, wenn es eigentlich spannend wird.
Die Autorin arbeitet mit inzwischen wohlbekannten Bausteinen, wer sich daran nicht stört, findet hier sicher ein Lesevergnügen. Wer allerdings auf einen raffinierten, vielleicht humorvollen Knalleffekt hofft, der wartet vergeblich.
Zum Ende hin kamen auch immer mehr Fragen meinerseits, auch die Darstellung der medizinischen Versorgung im Fantasyroman liessen mich etwas unglücklich zurück. Ich denke, da gibt es noch viel Verbesserungsmöglichkeiten!
Betrachte ich aber das schlichte Cover, das schon auf ein Jugendbuch hinweist, erinnere ich mich zurück, wie ich im Alter von 12 Jahren solche Bücher verschlungen habe, bin ich doch bereit, dem Buch 3,5 Sterne zu geben.

Vielen Dank für die Rezension Regine

Boud to you von Jamie McGuire



Klapptext: 
Die junge Studentin Nina versucht gerade mit dem Tod ihres Vaters klarzukommen, als sie an einer Bushaltestelle ihren Traumtypen Jared kennenlernt. Doch war ihre Begegnung wirklich Zufall? Jared scheint alles über sie zu wissen – mehr als ihre besten Freunde, vielleicht sogar mehr als sie selbst. Aber Jared ist nicht das einzige, und auch nicht das gefährlichste Rätsel, das Nina lösen muss. Auf der Suche nach der Wahrheit über den Tod ihres Vaters gerät Nina zwischen die Fronten eines Krieges, der älter ist als die Menschheit selbst.
Quelle: Piper Verlag

Meine Meinung:
Nach dem Tod ihres Vaters, ist Nina am Boden zerstört. Dieser ist bei einem Unfall ums Leben gekommen und wurde gerade erst beerdigt. Auf dem Heimweg von der Beerdigung trifft sie auf Jared, einem jungen Mann, mit dem sie sich ein Taxi teilt, da der letzte Bus vor ihrer Nase weg gefahren ist. Nina fühlt sich sehr zu ihm hingezogen und plötzlich läuft er ihr ständig über den Weg. Noch hat sie keine Ahnung, dass ihr Vater keines natürlichen Todes gestorben ist, bis Jared ihr die ganze Wahrheit offenbart.

Tja, wie fange ich nur an, dieses Buch zu bewerten? Erst einmal muss ich sagen, dass meine Erwartungen leider nicht wirklich erfüllt wurden, dabei bin ich wirklich sehr positiv an das Buch herangegangen. Was mich grundsätzlich gestört hat war die Liebesgeschichte. Und die nimmt den größten Platz in der Handlung ein. Hier hat die Autorin für meinen Geschmack etwas zu sehr übertrieben. Dieses ständige Liebesgesäusel zwischen den beiden zog sich sehr in die Länge. Auch fand ich einige Dinge sehr seltsam wie z. B. die erste Begegnung zwischen Ina und Jared. Nina verpasst ihren Bus und teilt sich mit Jared ein Taxi, obwohl sie ihn überhaupt nicht kennt und weil ihr Gefühl ihr sagt, dass sie im Vertauen kann. Ganz ehrlich, wer macht sowas im echten Leben? Und dann taucht Jared wirklich ständig in Ninas Näher auf und stalked sie regelrecht, aber Nina kommt das überhaupt nicht seltsam vor. Obwohl das Buch über 450 Seiten hat, ist Nina bereits auf Seite 115 schwer verliebt in Jared und kennt auch schon sein großes Geheimnis. Das ging mir einfach alles zu schnell, da hätte die Autorin viel mehr herausholen können. Wenn man mal von der Liebesgeschichte ab sieht, ist die Grundidee ganz interessant, zumindest für ein Buch über Engel.

Ich denke nicht, dass ich diese Serie weiter verfolgen werde. Von mir gibt es 7 von 10 Punkten. 

4. November 2014

Wie Sterne so golden von Marissa Meyer (Hörbuch)



Klapptext:
Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter strenger Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Da taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhilft. Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?
Quelle: Hörbuch Hamburg

Meine Meinung:
Seit 7 Jahren wird Cress in einem Satelliten gefangen gehalten, der in der Umlaufbahn der Erde kreist. Hier spioniert sie für Königin Levana die Erde aus. Jetzt hat Cress Kontakt zu Cinder aufgenommen und diese kommt zu ihrem Satelliten, um Cress zu befreien. zu Cress großer Freunde ist Käptian Thorne mit von der Partie, in den ist sie nämlich total verknallt. Die Rettung entpuppt sich dann als große Katastrophe, denn die Gruppe wird getrennt und Thorne und Cress stürzen mit dem Satelliten mitten in der Wüste ab. Währen die beiden um ihr Leben kämpfen, schmiedet Cinder mit dem Rest der Crew einen waghalsigen Plan, um die Hochzeit von Kaiser Kai und Königin Levana zu verhindern, denn diese steht kurz bevor.

Auf diese Fortsetzung habe ich wirklich sehnsüchtig gewartet und wurde überhaupt nicht enttäuscht. Es geht spannend weiter. Nachdem im 2. Teil Scarlett und Wolf zum Team gestoßen sind, kommt in diesem Teil Cress dazu. Cress ist ein wirklich interessanter Charakter. Sie ist eine Hackerin und unsterblich in Thorne verliebt. Durch ihre Isolation kommt sie manchmal etwas naiv herüber, aber ich mochte sie direkt vom ersten Augenblick an. Natürlich merkt sie schnell, dass sie von Thorne ein völlig falsches Bild hat. Neben der Romanze zwischen den beiden spielt natürlich Cinder wieder die tragende Rolle. Und nachdem Cinder und Kai im 2. Teil gar keinen Kontakt hatten, trifft sie ihn dieses Mal endlich wieder. Darauf habe ich die ganze Zeit gewartet. Die Autorin hat mich an manchen Stellen doch sehr überrascht. So schreckt sie auch dieses Mal nicht davor zurück, Personen aus Cinders engerem Kreis sterben zu lassen.
Auch dieses Mal hat mir die Mischung aus modernem Märchen mit Science Ficiton-Elementen unheimlich gut gefallen. Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass auch der 4. und letzte Teil als Hörbuch erscheinen wird. Im 4. Teil wird dann Prinzessin Winter eine größere Rolle spielen, worauf ich wirklich schon sooo gespannt bin.

Von mir bekommt das Hörbuch die volle Punktzahl.

1. November 2014

Die Legenden der Verfluchten: Die goldene Morgendämmerung von Eden Barrows



Klapptext: 
Deutschland im Jahre 1822. Aurelia Teichner ist Novizin in einem Kloster bei Trier. Trotz ihrer tiefen Religiosität, wird sie von dunklen Träumen und Visionen heimgesucht. Immer wieder sieht sie einen Mann, der sich ihr als Absalom zu erkennen gibt. Doch wer ist dieser furchteinflößende Mensch, dem Aurelia sich gleichzeitig so verbunden fühlt? Erst durch das Auftauchen des überspannten Vampires Jean, wird Aurelias Familiengeheimnis gelüftet und sie erfährt, wer Absalom ist. Ein vampirischer Jäger, der es auf ihr Leben und das ihrer Mutter abgesehen hat. Wird sie gegen den grausamen Untoten und der hocherotischen Leidenschaft die sie für ihn empfindet bestehen können?
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Aurelia ist in einem Kloster aufgewachsen, weil man sie dort kurz nach ihrer Geburt ausgesetzt hat. Sie fühlt sich dort geborgen und kennt nichts anders. Seit einiger Zeit quälen sie seltsame Träume und Visionen, in denen sie immer auf einen Mann trifft, der sich Absalom nennt. Dann eines Tages taucht ein Fremder im Kloster auf, der behauptet, ihr Onkel zu sein. Er offenbart ihr, dass ihre Mutter noch lebt und dass diese eine Vampirin ist. Aurelia kann kaum glauben, was er ihr alles erzählt. Sie beschließt, ihn zu ihrer Mutter zu begleiten. Auf ihrer Reise dort hin werden sie von einem Vampirjäger verfolgt, der kein geringer als der geheimnisvolle Fremde aus ihren Träumen ist, Absalom. Obwohl dieser ein Killer ist, fühlt sich Aurelia sehr zu ihm hingezogen und glaubt, dass auch ihn in etwas Gutes steckt. Wird es ihr gelingen, das zu Tage zu fördern?

Mit diesem Buch präsentiert uns die Autorin recht klassische Vampire, die alles andere als harmlos sind, besonders Absalom ist ein richtiger Killer. Die Handlung beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung von Absaloms Leben. Das fand ich schon mal sehr gut, denn so hat die Autorin auf Rückblenden verzichtet, die ich nämlich überhaupt nicht mag. Absalom hatte es nie leicht und wurde mit Gewalt zum Vampir gemacht. Das hat ihn geprägt und zu meinem Vampirkiller gemacht. Als er auf Aurelia trifft, hat er das erste Mal sein langem wieder Gefühle für jemand anderen. Die Handlung ist recht blutig und brutal, aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Gerade diese Mischung macht die Geschichte sehr interessant. Trotzdem wird hier nichts verniedlicht oder ähnliches.

Das Ende ist sehr offen und lässt mich sehr neugierig auf die Fortsetzung zurück. Von mir gibt es 8 von 10 Punkte. 

Neuzugänge November 2014

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