25. September 2014

Jäger der Dessla. Liebe unaufhörlich von Alexa Lor (Hörbuch)



Klapptext:
Auch wenn Inkia nie das große Glück wird erleben können, ist sie doch zufrieden, denn zum ersten Mal seit dreihundert Jahren kann sie ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit und Unabhängigkeit führen. Und das soll ihr niemand mehr nehmen.
Obwohl Gor als Anführer der Jäger der Dessla von Geburt an im Mittelpunkt der Geschehnisse und umringt von seinesgleichen war, ist er ein einsamer Mann. Denn die, die er einst liebte, hat er verloren. Als ihm jedoch die Liebe seines Lebens nach dreihundert Jahren wieder begegnet ist alles anders, und es scheint, als hätte sich das Schicksal und die ganze Welt gegen ihn verschworen. Hin und her gerissen zwischen Pflichtgefühl und Leidenschaft, findet er sich in einem Kampf wieder, auf den er nicht vorbereitet ist. Den Kampf gegen sich selbst.
Quelle: Audiocolors

Meine Meinung:
Inkia und Gor haben sich seit über 300 Jahren nicht gesehen, in der Annahme, das der andere jeweils bei einem Feuer ums Leben kam. Die beiden haben sich vor 300 Jahren geliebt, sind sogar ein spezielles Band der Dessla eingegangen, damit sie zusammen bleiben konnte. Inkia war damals eine Leibeigene und Gor der Sohn ihres Herrn. Jetzt ist Inkia frei und Gor ein Jäger der Dessla. Das Wiedersehen der Beiden läuft völlig anders ab als beide sich erträumt haben und beide müssen um ihre Liebe kämpfen.

Die Inhaltsangabe hat sich genau nach meinem Beuteschema angehört. Die Bücher vom Sieben Verlag gefallen mir meistens, um so mehr habe ich mich gefreut, dass das Buch direkt auch als Hörbuch erschienen ist. Ich würde nicht enttäuscht, obwohl ich den Sprecher teilweise etwas gewöhnungsbedürftig fand. Manchmal hat er für meinen Geschmack etwas zu seltsam betont und auch etwas nasal gesprochen. Trotzdem konnte mich die Handlung überzeugen. Die Autorin hat hier eine interessante Welt geschaffen, in der es Vampire, Gestaltenwandler und anderes gibt. Die Dessla fungieren hier als Jäger und Krieger, um in dieser Welt für Ordnung zu sorgen, die Gesetze werden von den Anerol gemacht. Diese Welt hat mir unheimlich gut gefallen. Gor ist der Anführer einer Gruppe Jäger, die ein interessanter Haufen sind. Jeder Jäger hat seine besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten, was zusammen eine gut funktionierende Gruppe abgibt. Der Umgangston ist freundschaftlich, manchmal etwas derb. Natürlich gibt es eine gewisse Ähnlichkeit mit bereits bekannten Romanen aus diesem Bereich, trotzdem bin ich sehr gut unterhalten worden.
Die Liebesgeschichte nimmt natürlich den größten Teil der Handlung ein und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ständig gibt es irgendwelche Hindernisse und Missverständnisse und ich hätte beide gerne mal durchgeschüttelt.

Von mir gibt es eine klare Hörempfehlung mit 10 von 10 Punkten. 

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