28. August 2014

Jump: Das Spiel 1 von Eve Silver



Klapptext: 
Miki Jones kommt bei einem Unfall ums Leben. Doch sie kommt wieder zu sich, an einem Ort, der Lobby genannt wird. Aus ihrem Alltag wurde sie durch Raum und Zeit in eine Art Spiel gezogen, in dem sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen furchteinflößende Wesen bekämpfen muss. Teammitglied Luka, ein Schulfreund, erklärt ihr, dass sie weiter ihr gewohntes Leben führen kann, außer wenn sie auf Mission im ›Spiel‹ ist. Und sie muss jeden Einsatz in dieser anderen Welt überleben. Es gibt keine Vorbereitung, kein Training und keinen Ausweg. Miki muss sich auf die fragwürdige Führung Jackson Tates verlassen, des attraktiven und geheimnisvollen Leiters ihres Teams. Er weicht ihren Fragen aus und hält alle auf Abstand. Jeder spiele für sich, lautet sein Motto. Doch dann nimmt das Spiel eine tödliche Wende, und Jackson bringt sich selbst in extreme Gefahr, um Miki zu schützen.
Quelle: Fischer

Meine Meinung:
Der Tag fängt für Miki Jones eigentlich völlig normal an, sie hängt mit ihren Freundinnen ab, lästert über andere Mädchen und tratschen über Jungs. Dann aber wird der Tag wirklich seltsam für sie, denn sie hört eine Stimme in ihrem Kopf, die ihren Namen ruft. Als sich dann ein wirklich schrecklicher Unfall ereignet und Miki das Leben eines anderen Menschen rettet, stirbt sie bei diesem Versuch. Zumindest denkt sie das. Aber stattdessen wacht sie an einem Ort auf, der sich die Lobby nennt. Hier muss sie mit anderen Jugendlichen ein Mission erfüllen, nämlich gegen die Drow kämpfen, gefährlichen Aliens, die die Menschheit bedrohen. Miki ist völlig schockiert über diese Situation und muss ihrem Teamleiter Jackson Tate vertrauen. Den finde ich zwar irgendwie sehr suspekt, aber auch ziemlich gut aussehend. Nach jeder erledigten Mission werden sie in ihre reale Welt zurück geschickt und immer wieder werden sie zu neuen Missionen geholt. Miki will diesem Kreislauf entfliehen, hat aber keine Ahnung wie sie das anstellen muss.

Die Autorin Eve Silver gehört zu meinen Liebslingsautoren. Ihre Dark-Romance-Reihe mit den Suketh-Brüdern und ihre Adult-Dystopie stehen alle in meinem Keeper-Regal. Um so gespannter war ich auf diese Reihe aus dem Bereich Young Adult. Der Klapptext klang sehr vielversprechend, ich muss aber gestehen, dass ich erst einmal so meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte. Die Ereignisse überschlagen sich anfangs nur so, mir ging das erst einmal alles viel zu schnell. Außerdem wirkt Miki zuerst gar nicht so sympathisch, der Umgangston zwischen ihr und ihren Freunden war alles andere als freundlich, eher schon zickig, was mir gar nicht so gefallen hat.
Man wird direkt in die Handlung geworfen, ohne irgendwelche Informationen. Zum Glück ist Miki ein sehr neugieriger Charakter, und fragt den anderen ständig Löcher in den Bauch, was ich sehr begrüsst habe. Je mehr man erfährt, um so interessanter wurde die Handlung dann. Die Grundidee des Romans fand ich wirklich gelungen, ein paralleles Universum, das außerhalb der normalen Zeitstruktur existiert. Eine gut durchdachte Geschichte, die mich fesseln konnte.
Neben Miki spielt Jackson eine wichtige Rolle in der Handlung und es gibt auch einen gewissen Romantikanteil, wobei es zuerst fast so aus sieht, als wenn es mal wieder die klassisches Dreiecksgeschichte geben wird. Das verläuft sich dann aber schnell im Sande und es geht dann vor allem um Miki und Jackson. Jackson fand ich erst einmal total suspekt. Die Autorin hat mich dann aber sehr überrascht was ihn betrifft.

Das Ende ist wirklich gemeint, ein richtig fieser Cliffhanger. Hoffe doch sehr, dass wir auf den 2. Teil nicht so lange warten müssen.

Von mir gibt es 8,5 von 10 Punkten. 

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