10. August 2014

Gegen die Gezeiten von Mia Salberg



Klapptext: 
Ella wird nach Burron geschickt, die winzige Heimatinsel ihrer Mutter vor der Küste Schottlands. Dort soll sie ihr Asthma auskurieren und den Tod der Mutter überwinden. Aber die Burroner sind abweisend und verschwiegen. Ella fühlt sich auf der Insel nicht willkommen. Gut, dass es wenigstens den jungen Schiffer Luke Burns gibt, zu dem sie bald Vertrauen fasst. Doch dann stößt Ella auf ein uraltes Geheimnis und gerät in große Gefahr. Auf einmal will auch Luke nichts mehr von ihr wissen. Ein Sturm zieht auf und wirbelt Ellas Leben durcheinander. Sie muss ins Herz der Insel vorstoßen, um das Mysterium der See und der Silberaugen zu enträtseln.
Quelle: Üeberreuter Verlag

Meine Meinung:
Nach dem Tod ihrer Mutter leidet Ella an Asthma. Ihr Vater schickt sie nach Burron, einer kleinen Insel vor der Küste Schottlands, der Heimatinsel ihrer Mutter. Ella wird hier wenig herzlich aufgenommen, sogar sehr abweisend. Irgendwie scheint das Ganze mit ihrer Mutter zusammen zu hängen. Die Inselbewohner versuchen etwas vor ihr zu verbergen, und Ella will unbedingt herausfinden was das ist.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte. Der Schreibstil ist recht einfach und die Hauptfigur doch noch recht jung, ich habe hier jemanden erwartet, der 17 oder 18 Jahre alt ist. Der Fantasyanteil ist sehr gering und erst am Schluss erfahren wir das große Geheimnis der Insel. Für meinen Geschmack hätte der Fantasyanteil ruhig etwas größer sein können, so passiert eigentlich nicht viel, außer dass Ella ständig irgendwie auf der Insel herum irrt und auf Ablehnung bei fast allen Bewohnern stößt. Diese sind alle leicht verschroben und benehmen sich sehr seltsam.
Es gibt auch einen gewissen Romantikanteil, der aber schon fast etwas zu kurz kommt. Ella lernt direkt bei der Überfahrt auf die Insel Luke kennen, der auf der Insel lebt. Die beiden laufen sich immer natürlich immer über den Weg. Luke ist in das Geheimnis der Insel eingeweiht und benimmt sich ebenfalls manchmal etwas seltsam.

Das Buch ist natürlich nicht grundsätzlich schlecht, denn das Thema Meer finde ich immer sehr schön und das wurde auch sehr gut umgesetzt. Insgesamt hätte man hier aber mehr herausholen können und deshalb bekommt das Buch 8 von 10 Punkte von mir. 

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