15. August 2014

Die Stunde der Lilie von Sandra Regnier



Klapptext: 
Es sollte ein gewöhnlicher Ausritt nach einem anstrengenden Schultag werden. Niemals hätte sich die sechzehnjährige Julia träumen lassen, dass es sie an der mit Lilien gesäumten Weggabelung aus dem Deutschland der Gegenwart ins Frankreich des 17. Jahrhunderts verschlagen würde. Und das ohne eine Möglichkeit der Rückkehr. Von einem Tag auf den anderen muss sich Julia den Sitten des Versailler Königshofes anpassen und zu allem Übel auch noch Französisch lernen. Glücklicherweise bekommt sie jedoch einen einflussreichen Vormund an die Seite gestellt: Etienne Flémont, den Grafen von Montsauvan. Ein Mann, der ihr Schicksal noch weitreich beeinflussen soll.
Quelle: Carlsen Impress

Meine Meinung:
Eigentlich wollte die 16-jährige Julia nur einen Ausritt mit ihrer Freundin machen als sie sich plötzlich in Frankreich des 17. Jahrhunderts befindet. Zu ihrem Glück landet sie direkt am Hofe des Königs in Versailles. Dort wird Etienne Flémont, der Graf von Montsauvan ihr Mentor, er bringt die Sitten und Gebräuche bei und auch die franzöische Sprache steht auf dem Stundenplan. Julia fügt sich schnell und deckt sogar gemeinsam mit Etienne eine Verschwörung gegen den König auf.

Die Pan-Trilogie der Autorin gefällt mir wirklich sehr gut und ich war wirklich sehr neugierig auf dieses neue Werk von ihr, da ich das Thema Zeitreise so gerne mag. Leider konnte mich die Handlung dann letztendlich leider nicht so überzeugen.
Die Geschichte fängt in unserer Gegenwart an, wir bekommen hier die typischen Schulprobleme präsentiert und lernen Julia kennen. Relativ schnell passiert dann die Zeitreise und Julia befindet sich plötzlich im 17. Jahrhundert. Für meinen Geschmack gewöhnt sie sich viel zu schnell ein. Erst nach 3 Wochen hat sie das erste Mal Heimweh, was ich persönlich sehr unrealistisch finde. Leider bekommen wir auch überhaupt keine Erklärung warum sie durch die Zeit gereist ist. Julia selbst stellt auch keine Nachforschungen an, sondern lebt einfach ihr neues Leben. Da hat mir einfach was gefehlt.
Die Autorin taucht tief in die Geschichte Frankreich ein und mischt das ganze mit Julias Erlebnissen, was durchaus lesenswert war, nur leider hat es für mich persönlich nicht gereicht. Was ich aber am meisten vermisst habe, war eine richtig schöne Liebesgeschichte. Ich habe die ganze Zeit über gehofft, Julia mit Etienne zusammen kommt, leider wurde mir dieser Wunsch nicht erfüllt. Stattdessen gibt es ab der Mitte eine Liebelei mit einem anderen Charakter, den wir vorher erst kurz kennengelernt haben.

Insgesamt fand ich das Buch natürlich nicht schlecht, aber mir hat einfach zu viel gefehlt, damit der Funke richtig über springt. Von mir gibt es 7 von 10 Punkten. 

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