21. Juli 2014

In Sanguine Veritas. Die Wahrheit liegt im Blute von Jennifer Wolf



Klapptext: 
Dass es Vampire gibt, weiß Miriam schon seit ihrem elften Lebensjahr, als die Vampire ihr großes Coming-out hatten. Doch das ist jetzt fünf Jahre her und trotzdem hat sie noch nie einen in echt gesehen. Umso unglaublicher findet sie daher die Nachricht, dass gleich zwei Vampire auf ihre Schule kommen sollen. Und der eine sogar in ihre Klasse! Elias nennt sich der blasse neue Schüler, der seine roten Pupillen hinter einer blickdichten Sonnenbrille versteckt. Ein bisschen mulmig wird ihr dann schon, als er den Platz direkt neben ihr bekommt. Auch wenn er eine merkwürdige Anziehungskraft auf sie ausübt …
Quelle: Impress Verlag

Meine Meinung:
Vor fünf Jahren sind die Vampire an die Öffentlichkeit gegangen, aber bisher ist Miriam noch keinem einzigen begegnet. Das soll sich jetzt ändern, denn direkt 2 Vampire kommen an ihre Schule. Elias und seine Schwester Anastasia sind Zwillinge und alle Schüler, inkl. Miriam, sind ganz aufgeregt und neugierig. Als dann auch noch Elias in Miriams Klasse kommt, ist die Aufregung groß bei Miriam, wollte sie schon immer mal einen Vampir kennen lernen. Elias übt eine sehr starke Anziehungskraft auf Miriam, was sie sehr verwirrt. Noch hat sie keine Ahnung, dass sich ihr Leben bald grundlegend verändert wird.

Das Thema ist jetzt nicht wirklich neu, wurde aber durchaus unterhaltsam umgesetzt. Die Autorin liefert einige nette Ideen und man hatte nicht die ganze Zeit das Gefühl, das einem etwas bekannt vorgekommen ist. Die Einstieg gefiel mir sehr gut und die Handlung konnte mich direkt fesseln. Ab der Mitte zieht sich das ganze für meinem Geschmack etwas zu sehr. Es geht nur noch um Elias und Miriam und ihre Verliebtheit, es wird nur so mit Kosenamen um sich geworfen und Liebesschwüre gehaucht, was ich dann doch etwas zu extrem fand.
Womit ich aber so meine Probleme hatte war Elias, der so gar nicht meinem Bild von einem Vampir entspricht. Einerseits hat seine animalische Seite, die immer wieder durchbricht und gebändigt werden muss, andererseits ist er extrem weichgespült. Ständig heult er, läuft Miriam wie ein Hündchen hinterher oder reibt sich an ihr wie eine rollige Katze, das fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Miriam ist ein starker Charakter, sie weiß genau was sie will und hat immer einen coolen Spruch auf den Lippen, auch hier hätte hat die Autorin für meinen Geschmack etwas übertrieben.
Obwohl ich den 2. und 3. Teil bereits habe, musste ich von den beiden erst einmal eine Pause haben und etwas anderes lesen ;)  Von mir gibt es 8 von 10 Punkten. 

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