26. Juni 2014

Wesen der Nacht. Dämonenblut von Brigitte Melzer



Klapptext: 
Riley jobbt im »Hexenkessel«, einem Laden für Zaubereibedarf. Im Hinterzimmer hält Madame Veritas, die Eigentümerin, Séancen ab. Reiner Hokuspokus, wie Riley meint. Bis sie sich auf ein Ritual mit Madame einlässt und ihr plötzlich ein echter Geist erscheint. Noch unter Schock belauscht Riley kurz darauf ein Telefonat und ihr wird klar: Madame hält etwas vor ihr geheim. Und vor Nick, dem attraktiven, aber arroganten Typ, der auf der Suche nach seinem Bruder an einer Séance teilnimmt. Zwar hat Nick sich unmöglich benommen, doch Riley willigt ein, ihm zu helfen. Denn sie ahnt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Verschwinden von Nicks Bruder und Madames Geheimnis …
Quelle:
cbt Verlag

Meine Meinung:
Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Riley alleine mit ihrem Vater zusammen. Um über die Runden zu kommen, jobt Riley im Hexenkessel, einen Geschäft für Zauberbedarf. Ihre Chefin Madame Veritas führt im Hinterzimmer Séancen durch, was Riley aber für völligen quatscht hält. Bis Riley eines Tages Madame Veritas vertreten soll und versehentlich einen Geist beschwört, den sie dann gar nicht mehr los wird. Als dann auch noch der arrogante Nick in den Laden kommt und seinen angeblich verschwundenen Bruder Nick sucht, merkt sie schnell, dass hier irgend etwas nicht stimmt und Nick nicht die Wahrheit gesagt hat. Als sie selbst Nachforschungen anstellt, gerät sie in große Gefahr, den ihre besondere Gabe hat andere Zauberer auf sie aufmerksam gemacht, die nicht immer ihr bestes wollen.

Bei dem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Wesen der Nacht-Reihe. Die beiden Teile können unabhängig voneinander gelesen werden, da die Handlung nicht direkt im Zusammenhang steht. Zwar gibt es ein kurzes Wiedersehen mit den beiden Charakteren aus dem 1. Teil, aber es ist nicht unbedingt notwendig, den 1. Teil gelesen zu haben.
Wie auch schon der 1. Teil konnte mich auch dieser Teil wieder begeistern. Ich finde es wirklich schade, dass der Verlag für dieser tolle Reihe nicht mehr Werbung macht, damit sie ein breiteres Publikum findet.
Dieses Mal sind Riley und Nick die Hauptfiguren. Riley kommt aus einfachen Verhältnissen und muss jobben, damit sie sich etwas leisten kann. Sie ist selbstbewusst und weiß was sie will. Nicks Vater ist ein erfolgreicher Unternehmer und sehr vermögend. Nick wirkt anfangs einfach nur arrogant und überheblich. Die beiden können sich erst einmal überhaupt nicht leiden, und die Stimmung zwischen den beiden ist eher feindlich. Die Dialoge zwischen ihnen sind aber unheimlich wirklich witzig, Riley und Nick geben ein wirklich tolles Paar ab.
Die Handlung hat mir richtig gut gefallen. Abwechselnd wird sie aus der Sicht von von Riley und Nick erzählt. Die Geschichte war sehr spannend und einfallsreich mit vielen Wendungen. Es gibt, Geister, Dämonen und Zauberer und Riley wird eine völlig neue Welt offenbar, von der sie vorher überhaupt keine Ahnung hatte.

Ich hoffe sehr, noch weitere Bücher in dieser Reihe zu lesen. Das Ende lässt hoffen, dass es eine Fortsetzung geben wird.

Insgesamt gibt es von mir 10 von 10 Punkten.

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