8. Juni 2014

Die Lady und das Biest von Inka Loreen Minden



Klapptext: 
Die junge Lady Patricia Salesbury hat es satt, dass alle über ihr Leben bestimmen. Als sie mit einem alten Lord verheiratet werden soll, läuft sie von zu Hause weg und versteckt sich auf der Fregatte eines Freundes. Leider ist sie auf dem falschen Dreimaster gelandet und glaubt sich unter Piraten, doch die Realität ist schlimmer: Patricia befindet sich auf einem Schiff voller übernatürlicher Kreaturen, und ausgerechnet der Captain, das Alphatier des Rudels, hat sie zu seiner Gefährtin auserkoren …
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Lady Patricia Salesbury will auf keinen Fall einen alten Lord heiraten und beschließt von zuhause wegzulaufen. Sie versteckt auf dem Schiff von Captain James Gardener, um als blinder Passagier nach Amerika zu reisen. Sie erhofft sich dort Freiheit und Unabhängigkeit. Nur leider landet sie auf dem Schiff von Captain Morgan Ryall, der sogar ein Pirat sein soll. Morgan ist alles andere als begeistert, verbergen er und seine Mannschaft doch ein großes Geheimnis, denn fast alle aus seiner Crew sind Paranormale. Er selbst ist zur Hälfte ein Wolfswandler und erkennt in Patricia seine wahre Gefährtin. Patricia ahnt noch nichts von alle dem und hat keine Ahnung in was für ein Abenteuer sie da gelandet ist.

Die Inhaltsangabe klang wirklich sehr vielversprechend, und ich bin auch nicht enttäuscht worden. Die Mischung aus Piratenroman und paranormalen Elementen hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin bedient sich der klassischen Elemente des Piratenromanes und mischt das ganze mit einige wirklich interessanten Figuren auf. Auf den Schiff tümmeln sich Vampire, Gestaltenwandler und Dämonen, was eine wirklich interessante Reise für Patricia verspricht.
Die Anziehungskraft zwischen Patricia und Morgan ist direkt von Anfang an sehr hoch und beide fühlen sich stark zueinander hingezogen. Natürlich ist da das Problem, dass sie überhaupt keine Ahnung hat was Morgan ist. Morgan ist der typische Alpha, lässt sich aber schnell von Patricia um den Finger wickeln. Patricia ist manchmal etwas leichtsinnig und auch naiv, begibt sie sich doch ständig in Gefahr, aber zum Glück ist ja Morgan da, um sie zu retten.
Den Hauptteil der Handlung macht die Liebesgeschichte der beiden aus. Für Spannung sorgen die Jäger, die es auf die Paranormalen abgesehen haben und Morgans Bruder, der Morgan hasst, weil ihr Vater ihn immer bevorzugt hat. Denn es sieht fast so aus, als wenn Morgan die Reederei seines Vaters erben wird, was Morgans Bruder rasend macht.
Neben den beiden Hauptfiguren gibt es wirklich viele interessante Nebenfiguren, die die Handlung sehr interessant macht. Auch gibt es einen gewissen homoerotischen Anteil in der Handlung.

Insgesamt ein wirklich gelungener Roman der von mir 10 von 10 Punkten bekommt. 

1 Kommentar:

  1. Das klingt nach einem Buch, dass ich auch verschlingen könnte!

    Liebe Grüße
    Babs

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