11. Juni 2014

Der Atem des Sturms von Leonie Jockusch



Klapptext: 
Ein Dorf an der Nordseeküste wird von einem gewaltigen Wirbelsturm bedroht – kann ein Mädchen ihre Heimat vor der Katastrophe bewahren? Weil Kian eine Unterkunft für die Zeit seines Praktikums braucht, muss Feli ihren geliebten ausgebauten Schuppen an ihn abgeben. Dabei hat der Junge aus der Großstadt gar keine Lust, in dem einsamen Dorf Pellhausenkoog an der Nordsee zu wohnen. Noch dazu bei einem seltsamen Mädchen mit waldgrünen Augen, das ihn anscheinend hasst und das voller unerklärlicher Eigenarten ist. Dennoch ist er fasziniert von ihr – und fühlt sich gleichzeitig bedroht. Aber auch Feli rätselt, denn Kian, der nachts auf mysteriöse Weise aus dem Schuppen verschwindet, hat offensichtlich ein Geheimnis. Und je mehr sie ihn beobachtet und kennenlernt, umso mehr ahnt sie, dass es ein schreckliches ist …
Quelle: Schwarzkopf Verlag

Meine Meinung:
Feli ist alles andere als begeistert als sie für Kian ihre geliebte Scheune räumen muss, in der sie sich häuslich nieder gelassen hat. Kian macht ein mehrwöchiges Praktikum bei der ortsansässigen Tageszeitung und wohnt in dieser Zeit in der bei Feli und ihrer Mutter. Die Stimmung zwischen Feli und Kian ist sehr gereizt, aber trotzdem ist Feli auch irgendwie fasziniert von ihm. Er scheint etwas zu verbergen, aber Feli geht es nicht anders. Denn sie verfügt über ein besondere Gabe, von denen nur sehr wenig wissen.

Die Handlung spielt in der kleinen Stadt Pellhausenkoog an der Nordseeküste. Das klang schon einmal sehr vielversprechend, denn ich liebe die Nordsee. Außerdem fand ich das Cover unglaublich toll, was ein weiterer Grund für den Kauf dieses Buches war. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Feli und Kian erzählt wird. Beide Charaktere haben besondere Fähigkeiten, und beide merken schnell, dass mit dem anderen irgend etwas nicht stimmt. Kian ist anfangs sehr abweisend zu Feli, hat er doch viel zu viel Angst, sich Feli gegenüber zu öffnen. Das Zusammenspiel zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen. Bis zum Ende bleibt unklar, was die beiden sind, was ich ebenfalls sehr gelungen fand. Die Liebesgeschichte spielt die zentrale Rolle in der Handlung und zum Ende hin wird es noch einmal richtig dramatisch.

Insgesamt eine wirklich ungewöhnliche und spannende Geschichte, die mich überzeugen konnte und deshalb 10 von 10 Punkte erzählt. 

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