30. April 2014

Watcher - Ewige Jugend von Nadine d'Arachart und Sarah Wedler



Klapptext: 
England, wie es die Großväter unserer Großväter einmal kannten, gibt es nicht mehr. Übrig geblieben ist eine einzige Stadt, umgeben von hohen Mauern, die es von dem abtrennen, was da draußen ist. Dem Niemandsland. Sie beherbergt die Reichen, die Glück gehabt haben, die Armen, denen nichts mehr bleibt, und die ewig jung Bleibenden, wie Jolette und Cy. Sie gehören nicht zu den Glücklichen, nicht zu den Unglücklichen, und auch nicht zu den Todgeweihten aus dem Niemandsland. Sie sind die Watcher. Ihre alleinige Aufgabe ist es, das Einzige, das alle am Leben erhalten könnte, vor den Todgeweihten zu schützen und jegliche menschliche Emotion dabei abzuschalten. Sie führen ein perfektes Leben. Bis sich Jolette und Cy eines Tages begegnen. 
Quelle: Impress

Meine Meinung:
Jolette ist ein Watcher, ihr Schützling ist die 16jährige Industriellen-Tochter Patience. Jolettes Aufgabe ist es, Patience zu beschützen und zu verteidigen. Um Patience vor einem Angriff der Cupids zu schützen, schickt Jo sie mit einem Wanderzirkus nach Lissabon um sich kurze Zeit später ebenfalls auf dem Weg dorthin zu befinden. Begleitet wird sie von einem zweiten Wächter Cy. Unerwarteterweise entwickelt Jo Gefühle für Cy, was ihr gar nicht in den Kram passt, denn ihr einziger Lebenssinn sollt es sein, Patience zu beschützen. Ihre Reise nach Lissabon gestaltet sich sehr schwierig und auch die Rückreise verläuft völlig anders als erwartet und immer wieder geraten sie in große Gefahr. Später stößt der rätselhafte Skinner zu ihnen, dessen wahre Identität für alle sehr überraschend ist.

Die Handlung spielt in einer fiktiven Zukunft, in der die Industriellen das Sagen haben. Die Struktur der Städte hat sich verändert, es gibt die Reichen und die Armen. Jolette gehört zu den Watchern, deren Aufgabe es ist, die Kinder der Reichen zu beschützen. Die Grundidee fand ich eigentlich sehr interessant, nur hapert es leider noch an der Umsetzung. Erst einmal fehlen einfach zu viele Informationen. Natürlich ist das erst der 1.  Teil einer Reihe und in den weiteren Teilen bekommen wir bestimmt noch mehr Informationen, aber manchmal wirkte die Handlung für mich einfach zu verworren und wenig strukturiert. Wer sind die Cupids? Was ist so besonders an ihnen? Werden die Watcher nicht überwacht? Gerade diese Frage hat sich mir gestellt, als Jolette Patience einfach nach Lissabon geschickt hat, ohne das mit irgend jemanden abzusprechen. Das wirkte ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehbar auf mich.
Natürlich gibt es eine Liebesgeschichte. Die Gefühle zwischen Jo und Cy entwickeln sich recht schnell, wobei sich Jo sehr gegen diese wehrt. Sie will diese einfach nicht zulassen, weil diese auch gar nicht erlaubt sind.

Insgesamt eine durchaus interessante neue Serie, die sich noch entwickeln kann. Von mir gibt es 7 von 10 Punkten.

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