6. März 2014

Stolen Mortality von Jennifer Benkau



Klapptext: 
Jamian Bryonts steht mit dem Rücken zur Wand. Um seinen jüngeren Bruder zu schützen, nimmt er die Schuld für einen Fehler auf sich, den er nicht begangen hat, und unterwirft sich damit einem ewigen Fluch: Mittels eines Giftes raubt der Senat der Vampirjäger ihm die Sterblichkeit. Doch warum gerade diese diabolische Strafe für ihn gewählt wurde, stellt Jamian vor ein Rätsel. Und was hat es mit der Vampirfrau Laine auf sich, die zeitgleich in seinem schottischen Dorf auftaucht und über Gesetze nur lacht? Klar ist nur eins – sie ist die Letzte, der Jamian vertrauen darf. Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag.
Quelle : Sieben-Verlag

Meine Meinung:
Jamian und sein jüngerer Bruder Juna gehören einer Geheimorganisation an, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über die Vampire zu wachen und diese ggf. zu jagen. Jamian und Juna sind Wächter, aber dann gibt es noch die Jäger, die die Vampire auch töten. Als Juna versehentlich bei seiner Nährung einen Menschen tötet, nimmt Jamian die Schuld auf sich und wird vom Senat verurteilt. Im wird Mithilfe eines Giftes seine Sterblichkeit geraubt.
Gleichzeitig taucht ein neuer Vampir in Jamians Heimatstadt auf, Laine, deren Absichten sehr unklar sind. Jamian fühlt sich zu ihr hingezogen und auch Laine scheint sich von ihm angezogen zu fühlen. Noch weiß Jamian nicht, das all diese Ereignisse kein Zufall sind und er teil einer Prophezeiung sein soll.

Wer hier einen romantischen Vampirroman erwartet, wird schwer enttäuscht werden. Die Vampire in diesem Buch sind alles andere als kuschelig, sie töten bei der Nahrungsaufnahme und sind auch sonst sehr aggressiv. Aber auch die Kenshie und die Wächter sind alles andere als nur "gut". Nach der Wandlung nähren sie sich ebenfalls von den Menschen, zwar nicht von ihrem Blut, sondern von deren Energie. Die Autorin schafft es gekonnt, Gut und Böse so zu vermischen, dass es keine richtige Grenzen gibt.
Hauptfiguren sind die beiden Brüder Jamian und Juna, beides Wächter. Wie bei Autorin üblich, sind die Charaktere alles andere als typisch. Jamian hat nach dem Tod seines Vaters die Vaterrolle für Juna übernommen. Juni ist 16 Jahre und geht noch zur Schule, wo er als Freak gilt und ein Außenseiter ist. Tatsächlich gibt es sogar direkt zwei Romanzen in diesem Buch, wobei diese diese aber nicht direkt im Mittelpunkt stehen und auch nicht mit einem richtigen Happy End aufwarten können.
Laine ist ein relativ alter Vampir. Ihre Beweggründe kommen erst relativ spät ans Licht und sie bleibt die ganze Zeit über sehr undurchsichtig, wenn es um ihre Absichten geht. Alles dreht sich um diese Prophezeiung, die aber eigentlich nicht klar gedeutet wurde. Insgesamt ist das Ende sehr offen und die Autorin scheut sich auch nicht davor zurück, Hauptfiguren sterben zu lassen.

Ich vergebe für dieses ungewöhnliche Story 9 von 10 Punkten. 

1 Kommentar:

  1. Tolle Rezension!
    Übrigens super Blog, bin gleich Leserin geworden:)
    LG Lena
    www.lenasbuecherwelt.blogspot.de

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