30. März 2014

Die Seele des Ozeans von Britta Strauß



Klapptext: 
„Geschichten aus den Tiefen der nordischen See erzählen von einer todkranken Schriftstellerin, die sich an die einsame Küste Nordirlands zurückzieht. Von einem geheimnisvollen Fremden mit dem Blut des Meeres in den Adern, der dazu bestimmt ist, für die Liebe das größte aller Opfer zu bringen. Sie erzählen die Geschichte eines weißen Narwals, und die einer Liebe, so tief wie der Ozean.“ Dieser Klappentext steht auf dem Buch, das Kjell von seiner sterbenden Mutter geschenkt bekommt. Es ist ihr Vermächtnis. Ihr letztes Geschenk an ihn. Kjell flüchtet sich in die Welt des Buches, und beginnt bald zu spüren, wie Fiktion und Wirklichkeit verschmelzen. Die fantastischen Fäden des Romans verweben sich mit seinem Leben, Kapitel für Kapitel erkennt er, wer er wirklich ist – und wie sehr das unglaubliche Mysterium, das sich ihm langsam zwischen den Zeilen offenbart, sein Leben verändern wird. Das Meer verbirgt viele Geheimnisse, aber das Größte lebt in ihm selbst.
Quelle: Drachenmond Verlag

Meine Meinung:
Kjell verbringt mit seiner 80-jährigen Mutter einige erholsame Tage in deren Haus am Meer. Ihm ist bewusst, dass dies vielleicht das letzte Mal sein wird, das die beiden sich treffen, ist seine Mutter doch nicht mehr die Jüngste. Seine Mutter ist eine Fantasy-Autorin und gibt im einem Abend vor seiner Abreise ein Buch, das er unbedingt noch am gleichen Abend anfangen soll. Die Geschichte darin handelt von einer Frau, die Fae heißt, wie seine Mutter. Auch alle anderen Figuren sind ihm bekannt. Die Geschichte handeln von Fae und einem geheimnisvollen Mann, der Kjell heißt. Je weiter er liest um so näher kommt er dem Geheimnis seiner Familie.

Was für eine herzzerreißende Geschichte. Die Autorin wählt eine ungewöhnliche Art, diese zu erzählen. Die Handlung wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt und auch die Perspektiven wechseln ständig. Da wäre zum einem Kjell und seine Mutter im Jahre 2052. Diese Abschnitte sind relativ kurz und dienen nur als Rahmenhandlung. Die eigentliche Geschichte spielt in dem Roman, den Fae ihrem Sohn zum Lesen gegeben hat. Hier geht es um eine junge Frau, die einen Gehirntumor hat und die restlichen Tagen ihres Lebens mit ihrem Bruder und dessen 2 Kollegen und Freunde am Meer verbringen will. Hier lernt Fae den geheimnisvollen Kjell kennen, der nicht menschlich wirkt. Die Liebesgeschichte ist sehr emotional und auch etwas tragisch. Es gibt zwar ein Happy End, aber anders als erwartet. Insgesamt wirkt das wirkt das Fantasy-Anteil wie ein modernes Märchen und konnte mich überzeugen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit 10 von 10 Punkten.

An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich beim Drachenmond Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexmplares. 

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