28. März 2014

Der dunkle Kuss der Sterne von Nina Blazon



Klapptext:
Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt, aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian, dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden … Ihre eigene Familie verstößt sie und lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege …
Quelle: cbt

Meine Meinung:
Canda gehört zu der obersten Kaste von Ghan und hat alles was sie sich wünschen kann. Am Morgen ihrer Hochzeit passieren direkt mehrere Dinge, die unfassbar sind. Ihr Verlobter Tian ist verschwunden und sie selbst erkennt sich im Spiegel nicht mehr wieder, denn ihr Glanz ist verschwunden. Sogar ihre eigene Familie verstößt sie jetzt und sie muss in die Verwaisten Häuser. Aber die Herrsicherin von Ghan, die Mégana gibt ihr noch eine Chance. Gemeinsam mit dem Sklaven Amad soll sie Tian suchen und nach Ghan zurück bringen. Auf dieser Reise macht Canda schreckliche Entdeckungen, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen.

Obwohl Nina Blazon eigentlich zu meinen Lieblingsautoren gehört, hatte ich mit diesem Buch anfangs so meine Schwierigkeiten. Ich bin erst einmal überhaupt nicht rein gekommen, was verschiedene Gründe hatte. Da wäre zum einen die Story. Man wird direkt in die Handlung geworden und bekommt so gut wie überhaupt keine Informationen über Candas Welt. Das macht das ganze zwar sehr geheimnisvoll, aber auch sehr verwirrend. Erst im letzten Drittel kommen endlich Antwort, was ich persönlich einfach zu spät fand.
Und dann wäre da noch Canda. Sie ist nicht wirklich ein liebenswerter Charakter, zumindest am Anfang. Sie hält sich für etwas Besseres und lässt das jeden spüren, vor allem Amad. Aber zum Glück entwickelt sich ihr Charakter im Laufe der Handlung, nämlich wenn sie merkt, dass sie eigentlich gar nichts Besonders ist.
Die Grundidee fand ich wirklich sehr interessant, was auch der Grund war, warum ich nicht aufgehört habe zu lesen. Denn irgendwann hat mich die Story dann doch noch gepackt.
Ein sehr lesenswertes Buch, das von mir 9 von 10 Punkten erhält.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen