4. Februar 2014

Loylität und Liebe von Georgiana Rose



Klapptext: 
London, 1807: Von einem ungestümem Verehrer in eine peinliche Lage gebracht, wird Victoria gezwungen, den jungen Mann zu heiraten. Sie geht mit ihm nach Jamaika, wo die Familie Wilkinson eine Plantage besitzt und Archibald sich als wenig einfühlsamer Ehemann entpuppt. Victoria durchlebt einige schwierige Jahre, während derer ihre Tochter Anne ihr größtes Glück ist. Unterstützung findet sie bei vor allem bei ihrer Freundin Lady Trenton. Als Folge dramatischer Ereignisse sieht Victoria sich später gezwungen, nach England zurück zu kehren. Dort erwartet sie ein anderes Leben, neue Bekanntschaften und Erfahrungen, durch die in ihr Gefühle geweckt werden, die sie längst verloren glaubte. Ausgerechnet ein Gentleman mit einem gewissen Ruf entwickelt sich unerwartet zu einem verlässlichen Freund. Als die Dinge sich nach einigen Schwierigkeiten endlich zum Guten wenden, drohen die Geister der Vergangenheit und eine üble Lüge, alles zu zerstören.
Quelle: Neonbooks

Meine Meinung:
Direkt auf ihrem ersten Ball wird Victoria kompromittiert und sieht sich gezwungen, Archibald Wilkinson zu heiraten. Wenig glücklich darüber, muss sie ihm in seine Heimat nach Jamaika folgen. Dort besitzt seine Familie eine Zuckerrohrplantage. Seine Familie empfängt sie wenig begeistert und auch Archibald entpuppt sich im Laufe ihrer Ehe als schwierig. Nur durch ihrer Nachbarin und Freundin Lady Trenton, sie sie auf der Überfahrt kennengelernt hat, erfährt sie wahre Unterstützung. Erst Jahre später zwingen die Umstände sie, wieder zurück nach London zu reisen, gemeinsam mit ihrer Tochter Anna. Sie findet eine Anstellung als Gouvernante und fängt endlich an, richtig zu leben in dem sie Freundschaften schließt, auf Bälle geht und ihr Leben genießt. Leider drohen die Schatten der Vergangenheit sie einzuholen, dabei scheint es fast so, dass sie das erste Mal wirklich etwas für jemanden empfindet.

Dieser Roman hat mich wirklich positiv überrascht. Das Cover ist sehr schlicht, aber sehr stimmungsvoll. Die Handlung wird aus der Sicht von  Viktoria in der Ich-Perspektive erzählt. Der Handlungsrahmen erstreckt sich über 10 Jahre, die Schauplätze sind London und Jamaika. Die Geschichte fängt mit diesem folgenschweren  Abend  auf dem Ball, an der Viktorias restliches Leben bestimmt. Obwohl sie Archibald nicht liebt, versucht sie das Beste aus der Situation zu machen. Die Familie Wilkinson ist alles andere als herzlich und neben der Plantage betreiben sie höchst illegale Geschäfte. Wir erfolgen Viktoria über diesen langen Zeitraum und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Erst im letzten Drittel findet Viktoria dann endlich jemanden zu dem sie echt Gefühle entwickelt. Es wird zum Ende hin dann richtig dramatisch.

Insgesamt konnte mich dieser Roman überzeugen und ich vergebe 10 von 10 Punkten. 

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