2. Februar 2014

Echt mieses Timing von Martha Brockenbrough



Klapptext: 
Heidi ist siebzehn, ziemlich groß und kämpft sich durch den Highschool-Wahnsinn. Obendrein ist sie ein kleines bisschen freakig. Denn Heidi hört Stimmen in ihrem Kopf. Na ja, eigentlich nur eine Stimme: Jeromes. Jerome ist ebenfalls siebzehn – nur leider: tot. Als Heidis Schutzengel soll er sich in der Seelen-Reha den Zutritt zum Himmel erarbeiten. Nur schade, dass Jerome manchmal Besseres zu tun hat, als auf Heidi aufzupassen.
Quelle: Dressler Verlag

Meine Meinung:
Die 17-jährige Heidi hört seit sie denken kann die Stimme von Jerome in ihrem Kopf. Was sie nicht weiß ist, dass Jerome ihr Schutzengel ist und auf sie aufpassen soll. So hält sie sich selbst für etwas verrückt und hat sich damit abgefunden. Jerome ist ebenfalls 17 Jahre, schon eine ganze Zeit lang ;) und  der Job als Heidis Schutzengel ist seine Chance, in den Himmel zu kommen. Als Mensch hat er nämlich ganz schönen Mist gebaut und befindet sich jetzt in der Reha-Phase für Engel. Das ganze kann ja nur in einer Katastrophe enden, denn Jerome nimmt das ganze einfach nicht ernst genug. Bekommt  Jerome es hin, Heidi zu schützen?

Schon durch das witzige Cover ist mir dieses Buch aufgefallen. Insgesamt die Handlung natürlich sehr witzig, aber es gibt auch viele nachdenkliche Momente. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Heidi und Jerome. Heidi ist alles andere als ein beliebtes Mädchen ihrer Schule. Sie ist viel zu groß und auch noch sehr tollpatschig. Und dann kommt da noch die Stimme von Jerome in ihrem Kopf, die sie manchmal ganz schön in den Wahnsinn treibt. Jerome nimmt alles auf die leichte Schulter und ist für Heidi eigentlich keine große Hilfe. Er klopft ständig Sprüche uns ist sehr hormongesteuert.
Was mir persönlich jetzt total gefehlt hat war etwas Romantik. Habe eigentlich damit gerechnet, dass es ein paar romantische Verwicklungen gibt. Zwar gibt es am Ende eine Liebesbekundung, die für mich aber nur aufgesetzt und unecht wird.

So fand ich das Buch zwar sehr unterhaltsam, für einen Keeper hat es aber leider nicht gereicht. Deshalb vergebe ich 8 von 10 Punkten. 

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