23. Januar 2014

Im Mond des Raben von Lucy Monroe



Klapptext: 
Schottland im 12. Jahrhundert: Der Werwolf Barr sucht schon lange nach seiner wahren Gefährtin. Dass er sie bereits bei der ersten Begegnung nackt sehen würde, damit hätte er allerdings nicht gerechnet. Schließlich findet man nicht jeden Tag eine nackte Frau im Wald, dazu noch eine, die zwar verletzt, aber völlig unerschrocken ist. Wer ist sie, und was macht sie hier? Sabrine behauptet, sich an nichts erinnern zu können, doch Barr fühlt, dass sie etwas vor ihm verbirgt. Er ahnt nicht, wie gefährlich ihr Geheimnis ist .
Quelle: Bastei Lübbe

Meine Meinung:
Die Gestaltenwandlerin Sabrine ist auf der Suche nach dem Clach Gealach Gra, einem magischen Stein, der für ihr Volk sehr wichtig ist. Sabrine gehört zu den Èan, den Gestaltenwandlerin in Vogelform. Die Foal (Werwölfe) haben ihn ihrem Volk gestohlen und jetzt ist auf dem Weg dort hin. Womit sie überhaupt nicht gerechnet hat ist, dass sie dort ihren Gefährten findet, mitten unter den Wölfen. Der Laird des Clans Barr findet Sabrine nackt im Wald und ist direkt völlig fasziniert von der selbstbewussten Frau, nichts ahnend was sie von seinem Clan will.

Im 3. Teil dieser Reihe führt die Autorin weitere Gestaltenwandler ein. Bisher waren es nur die Werwölfe, jetzt kommen die Vogelwandler dazu. Sabrine ist ein Rabe und eine Kriegerin. Barr und sie kommen sehr schnell zusammen, da beide schnell merken, dass sie Gefährten sind. Sabrine wehrt sich sehr lange gegen ihre Gefühle für Barr, ist er doch eigentlich ihr Feind. Insgesamt fand ich diesen Aspekt etwas zu zäh. Immer wieder betont sie, dass sie auf keinen Fall bei ihm bleiben will und dass ihr Volk sie dafür hassen wird, dass sie einen Foal als Gefährten hat. Das wurde irgendwann einfach unglaubwürdig. Insgesamt fand ich diesen Teil der Reihe nicht so gut wie die ersten beiden Teile, irgend etwas hat einfach gefehlt. Trotzdem ist das Buch lesenswert und unterhaltsam und bekommt von mir 8 von 10 Punkten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen