5. Dezember 2013

Speechless (Sprachlos) von Hannah Harrington



Klapptext: 
Neuigkeiten verbreiten, über andere reden - Gossip-Girl Chelsea liebt es. Als sie auf einer Party Zeugin einer intimen Situation wird, erzählt sie natürlich allen davon. Mit schrecklichen Folgen: Ihr Freund Noah wird so zusammengeschlagen, dass er im Koma landet; die Polizei ermittelt, und Chelsea wird von allen gemieden. Um ihren Fehler nicht zu wiederholen, legt sie ein Schweigegelübde ab, genau wie der buddhistische Mönch, über den sie gelesen hat. Einen Monat will sie schweigen, in der Schule und zu Hause. Manche hassen sie dafür - aber plötzlich öffnen sich in ihrer stillen Welt Türen: zu einem wunderbaren Jungen, zu Menschen, die ihr verzeihen könnten. Vorausgesetzt, sie kann sich selbst verzeihen.

Meine Meinung:
Chelsea gehört zu den angesagten Schülern ihrer Klasse, sie wird auf alle Partys eingeladen und mischt über all. Außerdem ist sie ein ziemlich Klatschmaul und verbreitet Neuigkeiten immer ganz schnell unter ihren Freundinnen. Gerade das wird ihr irgendwann zum Verhängnis. Als sie erfährt, dass ihr Mitschüler Noah schwul ist, macht das ganz schnell die Runde. Auf einer Party wird Noah dann von zwei ihrer Freunde zusammen geschlagen. Chelsea ist so gestockt von dem Geschehnissen, dass sie der Polizei alles erzählt. Danach will niemand aus ihrer Clique etwas mit ihr zu tun haben und sie wird zur Außenseiterin. Aus einem Impuls heraus legt sie ein Schweigegelübde ab, so wie es ein buddistischer Mönch gemacht hat, über den sie etwas gelesen hat. Als sie sich dann mit den Freunden von Noah anfreundet, merkt sie, dass es auch anders ablaufen kann als bei ihrer alten Clique.

Das Buch thematisiert ein sehr ernstes Thema, und ich war mir zuerst gar nicht sicher, ob es mir überhaupt zusagen wird. Der Schreibstil der Autorin hat mich aber nach kurzer Zeit sehr gefesselt und ich konnte es überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Wir erleben hier die Ereignisse aus der Sicht von Chelsea und wie die Umwelt auf ihr Schweigegelübde reagiert. Ihr Wandel ist glaubwürdig vonstatten gegangen und das Thema Mobbing sehr gut verarbeitet worden. Trotz des sehr ernsten Themas ist das Buch sehr unterhaltsam und auch die Romantik kommt nicht zu kurz.

Insgesamt ein wirkliche Überraschung, der ich 8 von 10 Punkten gebe. 

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