18. November 2013

Blessed - Für dich will ich leben von Susanna Ernst



Klapptext:
'Heute beginnt ein neuer, besserer Abschnitt in meinem Leben', dessen ist sich Emily Rossberg sicher, als sie am Morgen nach den Sommerferien erwacht. Erst vor wenigen Monaten ist sie mit ihrer Familie nach L.A. umgezogen und fühlt sich noch immer nicht heimisch in diesem ihr fremden Land. Zumindest wird das anbrechende Schuljahr neue Schüler mit sich bringen, die sie endlich von ihrem Frischlings-Posten ablösen. Diese Hoffnung erfüllt sich auch prompt in den Gestalten dreier Geschwister. Doch während Lucy und Adrian Franklin freudig begrüßt werden, machen Lehrer und Mitschüler einen weiten Bogen um den eigenbrötlerischen und jähzornigen Adoptivbruder der Zwillinge. Nur Emilys Neugier ist schnell geweckt: Was hat es mit diesem Noah auf sich? Warum ist er so verbittert? Welche Geheimnisse birgt Noah und wird Emily sie lösen?
Quelle: Oldiger Verlag

Meine Meinung:
Emily Rossberg ist mir ihrem Vater und ihrem Eltern Bruder von London nach L. A. umgezogen. Emily hat schreckliches Heimweh und gewöhnt sich nur langsam an ihre neue Heimat. Sie steht auch nicht so gerne im Mittelpunkt und ist froh als sie den Frischlingsposten an die drei Frankling-Geschwister abgeben kann. Die drei waren für eine längere Zeit in Frankreich und sind jetzt wieder zurück. Adrian und Lucy sind Zwillinge, Noah ist ihr Adoptivbruder. Noah hat es ihr besonders angetan, obwohl dieser total abweisend zu ihr ist. Nicht nur das, er ist völlig in sich zurückgezogen und lässt niemanden an sich heran. Trotz seiner rüden Art, fühlt sich Emily zu ihm hingezogen und setzt alles daran, hinter sein Geheimnis zu kommen.

Das Buch fingt eigentlich recht vielversprechend an, konnte aber nicht ganz meine Erwartungen erfüllen. Insgesamt kann man eine gewisse Ähnlichkeit mit anderen Büchern nicht abstreiten, da wäre das erste Zusammentreffen in der Schule und seine abweisende Haltung ihr gegenüber.
Noah ist ein richtiger tortured Hero, seine Vergangenheit bei seiner leiblichen Mutter und deren Freund war erschreckend und brutal. Hiervon wurde er geprägt. Er lässt niemanden an sich heran und ist zu jedem (auch zu seinen Adotivgeschwistern) total abweisend. Bis Emily in sein Leben trifft. Auch zu ihr ist er anfangs sehr abweisend, nur langsam öffnet er sich.
Ab der Mitte des Buches wurde es für mich etwas zu langatmig. Dann wird nämlich Noahs andere Geheimnis gelüftet und irgendwie war ab da für mich die Luft raus. Die Handlung wurde mir ab da einfach zu kitschig und zu rosarot. Besonders das Ende war mir einfach des Guten zuviel. Das kam mir alles zu übertrieben vor.

Insgesamt natürlich nicht schlecht, aber nicht ganz das was ich erwartet habe und deshalb 7 von 10 Punkten. 

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