5. Oktober 2013

Die Runen der Macht - Der verfluchte Prinz von Philippa Ballatin



Klapptext: 
Die Magierin Sorcha Faris erhält von ihrem Orden den Auftrag, an den äußersten Rand des Kaiserreiches zu reisen. Dort wurde ein Dorf von mächtigen Geistwesen überrannt. Am Ziel ihrer Reise trifft sie einen Mann, der schon fast eine Legende ist – und im gesamten Reich gesucht wird. Raed Rossin ist der Sohn des gestürzten Kaisers und durch einen grausamen Fluch an die Welt der Geister gebunden. Sorcha begreift, dass er ihre einzige Chance ist, die Invasion aus der Anderwelt zu bekämpfen.
Quelle: Egmont-Lyx

Meine Meinung:
Sorcha Faris ist eine Diakonie des Ordnens. Gemeinsam mit ihrem Mann Kolya arbeitet sie als magisches Team für den Orden, sie als Aktive, er als Sensibler. Bei einem Einsatz wird ihr Mann schwer verletzt und ist erst einmal außer Gefecht, so dass sie für ihren neuen Auftrag einen neuen Partner benötigt. Dies ist der Diakon Merrick Chamber, mit dem sie gemeinsam in das abgelegene Dort Ulrich reisen muss. Auf dem Weg dort hin werden sie auf hoher See von Geistwesen angegriffen und vom dem Read Rossin, dem Sohn des gestürzten Kaisers gerettet. Gemeinsam mit ihm unserer seine Mannschaft reisen sie weiter nach Ulrich. Dort müssen sie feststellen, dass das Ganze größere Ausmaße hat als zuerst angenommen hat. Jemand aus höheren Kreisen des Ordens versucht ein sehr mächtiges Wesen aus der Anderwelt zu beschwören, was für alle fatale Folgen haben könnte. Nun liegt es an ihnen, dies zu verhindern.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs einige Probleme hatte, mich in der Handlung zurecht zu finden. Man wird direkt in die Handlung geworfen und hat erst einmal überhaupt keine Informationen. Das fand ich sehr verwirrend, weil die Autorin wirklich viele Wörter benutzt, die nicht erklären werden, erst später im Laufe der Handlung ergeben diese Sinn. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich dann das Buch nach einer Zeit doch noch packen.
Sorcha Faris ist eine geübte und mächtige Magierin. Sie ist eine Aktive und jeder Aktive geht einen Bund mit einem Sensiblen ein, um die beiden Fähigkeiten zu vereinen. Sorcha ist eine selbstbewusste Frau von Ende 30. Ihre Ehe mit dem Sensiblen Kolya ist am Ende,  was sie sehr belastet. Ihr neuer Partner Merrich ist Anfang 20 und hat gerade erst seine Ausbildung beendet. Sorcha ist anfangs sehr abweisend und überheblich zu ihm, was sich aber im Laufe der Handlung ändert. Die beiden müssen lernen, dem anderen zu vertrauen.
Später stößt dann noch Read zu ihnen, der mit einem Fluch belegt ist. Er ist ihnen bei ihrer Mission sehr nützlich und er und Sorcha kommen sich sogar etwas näher.
Es gibt zwar keinen richtige Cliffhanger, aber viele Fragen bleiben offen. Ich werde diese Serie auf jeden Fall im Auge behalten und vergebe 8,5 von 10 Punkten.

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