21. Oktober 2013

Die Auslese von Joelle Charbonneau




Klapptext: 
Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben … Dich erwarten Gefahr, Liebe - und nackte Angst!
Quelle: Penhaligon Verlag

Meine Meinung:
Cia lebt mir ihren Eltern und ihren Brüden in der Fike Lakes Colony. Als sie sechzehn wird und das Erwachenenleben beginnt, wird ihr eine besondere Ehre zuteil. Sie darf an der Auslese teilnehmen, einer Prüfung, um an einer Universität in der Hauptstadt Tosu zugelassen zu werden. Schnell merkt sie, dass bei den Prüfungen irgend etwas nicht stimmt. Als dann der erste Prüfling stirbt, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Nur leider kann sie die Auslese jetzt nicht mehr verlassen und muss bis zum Schluss durchhalten.

Ich muss gestehen, dass ich mich dem Hype um dieses Buch einfach nicht anschließen kann. Natürlich ist es nicht schlecht, aber es gibt einfach zu viele Parallelen zu anderen Dystopien wie
z. B. Die Tribute von Panem oder Die Bestimmung. Nach einem verheerenden Krieg hat sich die Welt neu geordnet. Um studieren zu können, muss mein ein ganz spezielles Ausleseverfahren durchlaufen. Diese Auslese ist hart, wer den Anforderung nicht gewachsen ist, wird im wahrsten Sinne ausgesiebt. Besonders der praktische Teil in der verseuchten Wildnis hat mir an die Tribute von Panem erinnert. Hier wird einem nichts Neues geboten.
Auch der Streibstil war etwas gewöhnungsbedürftig. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Cia erzählt. Das ganze ist eine Aneinanderreihung von Ereignissen, es gibt wenig Emotionen oder Gefühle außer Panik und Angst, was zwar verständlich ist, aber auch irgendwie eintönig wirkt. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die mich leider überhaupt nicht überzeugen konnte. Das ganze wirklich einfach nur total aufgesetzt und wenig glaubwürdig.
Da es sich bei dem Buch um den 1. Teil einer Reihe handelt, endet dieser Teil natürlich mit einem Cliffhanger. Ob ich die Serie weiter verfolgen werden ist fraglich, wahrscheinlich eher nicht.

Von mir gibt es 7 von 10 Punkten. 

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