30. September 2013

Endless Life. Der Weg des Unsterblichen von Anne Lück



Klapptext: 
Noés bester Freund ist ein Dämon. Auch wenn die ganze Welt dagegen ist. Denn wer sich mit Dämonen einlässt, begibt sich in höchste Gefahr. Sicherheit versprechen allein die Engel, fast unsterbliche Wesen, die über die Menschen auf der Erde herrschen und ihnen Schutz bieten. Doch Azriel ist anders, als es in den Büchern steht. Und dann kommt Nero, Sohn des obersten Magistrats der Engel, Noés Geheimnis gefährlich nahe. Auf Kontakte zu Dämonen stehen schwere Strafen - was aber, wenn Engel und Dämonen gar nicht so viel voneinander trennt?
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Noé lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester, ihr Vater ist vor 10 Jahren gestorben, von Engeln hingerichtet, weil dieser mit Dämonen Geschäfte gemacht hat. Das ist nämlich in ihrer Welt verboten. Hier herrschen die sogenannten Engel, die auch die Gesetze machen. Angeblich haben alle Dämonen nur böses im Sinn, was Noés nicht nachvollziehen kann. Denn sie ist seit 10 Jahren mit dem Dämon Azriel befreundet, wodurch aber in große Gefahr begibt. Denn jeder Dämonenfreund  wird von den Engeln gejagt und eingesperrt. Dann spitzt sich die Situation auch noch zu, die Wachen werden verschärft und Nero, der Sohn des obersten Magristat der Engel gehört zu ihnen. Kann sie trotzdem weiterhin Azriel treffen?

Ich gebe Jungautoren immer wieder gerne eine Chance und manchmal mache ich damit wirklich einen Glücksgriff, wie bei diesem Buch hier zum Beispiel. Die Story hat mich von Anfang an in den gezogen und ich konnte das Buch gar nicht mehr weg legen.
Anfangs wird die Handlung ausschließlich aus der Sicht von Noé erzählt, später wenn Nero dazu kommt, auch aus seiner Sicht. Insgesamt geht das ganze ein wenig in Richtung Dystopie. Diese angeblichen Engel herrschen nach ihren Regeln.
Es gibt noch keine richtige Liebesgeschichte, wobei man schon ahnen kann, in welche Richtung es in der Fortsetzung laufen wird. Die Beziehung zwischen Noé und Azriel fand ich sehr gelungen und interessant. Arziel ist ein wenig frech und tut manchmal etwas gleichgültig, aber er Noés Sicherheit steht für ihn an oberster Stelle. Besonders gut fand ich, dass die beiden schon so lange befreundet sind, das eine erfrischende Abwechslung.
Nero ist ebenfalls eine interessante Figur. Er ist für einen Engel noch recht jung und wurde darauf gedrillt, dass alle Dämonen böse sind. Sein Weltbild gerät im Laufe der Handlung ganz schön ins Wanken und er macht eine gelungene Entwicklung durch.

Das letzte Drittel ist unheimlich spannend und die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Die Handlung endet war nicht mit einem Cliffhanger, aber viele Fragen bleiben am Ende offen. Ich bin wirklich sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 10 von 10 Punkten. 

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