3. September 2013

Die Jandur-Saga 1. Der Puls von Jandur von Mara Lang



Klapptext: 
Unsichtbar. Oder doch tot? Spätestens als Matteo Danelli an einem stinknormalen Montagmorgen in die Schule kommt und seine Freunde geradewegs durch ihn hindurchschauen, geht ihm auf, dass irgendwas nicht stimmt. Die Einzige, die ihn noch zu sehen scheint, ist die aus dem Nichts auftauchende Lith mit den grünen Dreadlocks. Lith ist quirlig, außergewöhnlich und hübsch – aber sicherlich die letzte Person, der Matteo sein Leben anvertrauen würde. Dennoch folgt er ihr durch eine Weltenspirale in das Kaiserreich Jandur, wo er im Körper eines fremden Jungen erwacht und die Welt retten soll. Doch Matteo fühlt sich überhaupt nicht wie ein Held und Lith scheint auch ganz andere Pläne mit ihm zu haben.
Quelle: Impress Verlag

Meine Meinung:
Matteo Danelli führt das Leben eines völlig normalen Teeanagers. Aber auch nur fast, denn eines Tages kann ihn niemand mehr sehen. Zuerst denkt er natürlich, seine Schuldfreunde wollen ihnen veräppeln, aber schnell merkt er, das er tatsächlich unsichtbar ist. Er kann sich diesen Zustand überhaupt nicht erklären, bis die grünhaarige Lith bei ihm auftauscht und behauptet, er müsste nach Jandur, einer Parallelwelt, damit er wieder sichtbar wird. Zuerst ist er skeptisch und schickt Lith wieder weg. Als es ihm dann körperlich immer schlechter geht, willigt er doch ein und reist mit Lith durch eine Weltenspirale nach Jandur. Dort angekommen erwacht Matteo nicht in seinen eigenen Körper sondern im Körper von Khor, dem Sohn von Lord Nador. Nador sagt, dass Matteo der Lichtpuls wäre, die einzige Rettung für Jandur. Für Matteo beginnt das Abenteuer seines Lebens bei dem er von der quirligen Lith begleitet wird.

Das Buch hat mir wirklich unheimlich gut gefallen. Ich lese sehr gerne Geschichte, die in Parallelwelten spielen und das hier fällt genau in dieses Beuteschema. Matteo wird aus seinen normalen Leben in eine unglaubliche Welt gezogen, voller fremder Wesen und Sitten. Die Autorin hat hier eine wirklich gelungene Welt geschaffen, mit vielen fantastischen Idee. Besonders gelungen fand ich, dass man eigentlich bis zum Schluss nicht wirklich weiß, wer zu den "Guten" und wer zu den "Bösen" gehört, wem kann Matteo trauen.
Matteo ist mir von Anfang an sympatisch gewesen, obwohl er wohl bei seinen Schulfreunden nicht so gut ankommt. Er hat einiges durchgemacht und sich etwas in sich zurück gezogen.
Lith gibt sich die ganze Zeit etwas geheimnisvoll und man weis genau, dass sie etwas verbirgt. Natürlich entwickelt sich zwischen den beiden eine Romanze, wobei diese aber nicht die Haupthandlung ein nimmt.
Das Ende hat mich wirklich sehr überrascht. Natürlich endet die Geschichte mit einem Cliffhanger, mit einem richtig fiesen sogar. Der 2. Teil soll Anfang 2014 erscheinen und ich bin wirklich gespannt wie es mit Matteo und seinen neuen Freunden weiter geht.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 10 von 10 Punkten.

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