31. August 2013

Zwischen Ewig und Jetzt von Marie Lucas



Klapptext: 
„Ich habe ihn gesehen und mich sofort in ihn verliebt. Und im nächsten Augenblick war es schon wieder vorbei. Trennung, Schmerz, das volle Programm. Liebe auf den ersten Blick kennt jeder, oder fast jeder. Aber es gibt auch die Trennung auf den zweiten Blick. Von jemandem, den man sich einfach nicht erlauben darf. Weil er zu schön ist, zu allein, oder weil er ein Geheimnis hat.“ Aber Julia kann nicht aufhören an Nikolaos zu denken, den sie gleich am ersten Tag an der neuen Schule kennengelernt hat. Und tatsächlich hat er ein gefährliches Geheimnis – er kann mit Toten sprechen … Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die Gänsehaut macht – weil die Wahrheit stärker ist als der Tod.
Die sechzehnjährige Julia möchte ihr altes Leben am liebsten vergessen. Deshalb spielt sie an der neuen Schule die wohlhabende, unbeschwerte Neue und sucht nach Freunden, die möglichst keine Fragen stellen. Da kommt ihr der gutaussehende, beliebte Felix gerade recht. Schon bald ist sie seine Freundin und damit Teil der angesagtesten Clique der Schule. Aber sie kann nicht aufhören an Nikolaos zu denken, den sie gleich am ersten Tag kennengelernt hat. Von Anfang an strahlt er etwas Dunkles, Geheimnisvolles aus. Ihre neuen Freunde meiden ihn, weichen Julias Fragen nach ihm aus. Eines Tages spricht Niki Julia an. Er hat eine Nachricht für sie, von ihrem Großvater. Aber Julias Großvater ist tot …
Quelle: Fischer Verlag

Meine Meinung:
Obwohl Julia die Neue an der Schule ist, findet sich sehr schnell Kontakt zu einer Clique von wohlhabenden Schülern. Sie kommt mit dem gutaussehenden Felix zusammen und ist allem Anschein nach glücklich. Aber der Schein trügt, sie hat ihren neuen Freundin nicht die Wahrheit über sich erzählt und verbirgt so einiges vor ihren neuen Freunden. Und dann ist da auch noch Nikolaos, dem Außenseiter der Schule, der angeblich mit  Toten sprechen kann, zu ihm hat sie sich direkt am ersten Tag hingezogen gefühlt hat. Alle ihre neuen Freunde meiden ihn und halten ihn für einen Freak. Als er sie dann eines Tages anspricht und ihr sagt, dass ihr gerade gestorbener Großvater mit ihr reden will, ist sie natürlich skeptisch, geht das Risiko ein und hört sich an, was dieser zu sagen hat.

Ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch sehr enttäuscht hat. Der Klapptext klang so vielversprechend und ich habe hier einfach nur eine schöne Liebesgeschichte erwartet. Weit gefehlt. Erst einmal ist weibliche Hauptfigur Julia wenig sympatisch. Sie hat sich als neue Freunde eine Clique mit reichen und schönen Schülern ausgesucht und will unbedingt zu ihnen gehören. Sie belügt diese bezüglich ihrer wahren Identität, was sie wenig sympatisch macht. Selbst ihren Freund Felix belügt sie. Natürlich erklärt sich ihr Verhalten durch ihre Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit, aber das mach sie leider nicht sympatischer.
Im Laufe der Handlung entwickelt sich dann auch noch eine Dreiecksgeschichte zwischen ihr, Felix und Nikki. Ich kann dazu einfach nur sagen, bitte nicht schon wieder :(
Dabei ist die Grundidee mit dem Fähigkeiten von Nikki durchaus interessant und schön gruselig umgesetzt. Leider macht das Beziehungsdrama und das unsympathische Verhalten von Julia diese gute Idee völlig zur Nebensache. Auch die Suche nach dem Testament spielt nur am Rande eine Rolle, da hätte man ruhig mehr heraus holen können.

Es fällt mir echt schwer zu bewerten, aber ich kann nicht mehr als 6,5 von 10 Punkten vergeben. 

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