1. August 2013

Verflucht von Victoria Schwab



Klapptext: 
Das Moor, das gleich hinter ihrem Haus anfängt, hat die 16- jährige Lexi schon immer als Bedrohung empfunden. Ebenso die Geschichten von der Hexe, die dort seit Urzeiten leben soll … Als ein fremder Junge im nächtlichen Nebel vor ihrem Fenster auftaucht, ahnt Lexi, dass etwas Unheimliches geschehen wird. Und tatsächlich: Etliche Kinder aus dem Dorf verschwinden spurlos. Ihre Eltern verdächtigen schon bald den fremden Jungen, der wie ein Spuk mal hier, mal da erscheint. Doch Lexi weiß, dass etwas anderes dahintersteckt – etwas, das aus dem Moor kommt …
Quelle: Heyne Verlag

Meine Meinung:
Die 16jährige Lexi lebt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Wren in dem Dorf Near, das direkt neben einem Moor liegt. Ihr Onkel Otto kümmert sich um die Familie, seid ihr Vater verstorben ist. Eines Tages taucht jemand Neues in Near auf, was sehr ungewöhnlich ist, denn eigentlich gibt es nie neue Bewohner in Near. Der Neue wird natürlich direkt verdächtigt, für das Verschwinden von mehreren Kindern verantwortlich zu sein. Lexi hat ihn bereits getroffen, als einzige aus dem Dorf und ist von seiner Unschuld überzeugt. Gemeinsam mit Cole, so nennt sie ihn, macht sie sich auf die Suche nach den Kindern und dem Verantwortlichen für die Entführung. Dabei stößt sie auf ein altes Geheimnis des Dorfes und auf die Hexe von Near.

Ich muss gestehen, dass ich etwas völlig anderes erwartet habe. Das Cover hat mich in eine völlig andere Richtung gelenkt und ich war doch recht überrascht. Die Handlung spielt in irgend einem kleinen Dorf, das nicht näher bestimmt ist. Auch ist nicht wirklich klar, zu welcher Zeit die Handlung spielt. Ich würde das Buch in den Bereich Romantasy einordnen, jetzt nachdem ich es gelesen habe. Das ganze hat einen mittelalterlichen Flair, es gibt keinen Strom, die Verhältnisse sind ganz einfach. Insgesamt ist die Handlung düster und unheimlich gehalten. Lexi ist ein starker Charakter, sie treibt sich lieber im Wald herum, als ihrer Mutter im Haushalt zu helfen oder zu heiraten. Cole ist natürlich sehr geheimnisvoll und gibt erst einmal nichts von sich preis. Die beiden kommen sich aber schnell näher und die Liebesgeschichte zwischen ihnen fand ich sehr gelungen.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe 8,5 von 10 Punkten. 

1 Kommentar:

  1. Huhu,
    Deine Rezi macht neugierig :D

    Bei mir ist das Buch auf die Wuli gewandert, weil es mich irgendwie an Die Moorhexe von Wolfgang Hohlbein erinnert hat, aber es klingt ja nun doch ganz anders, wenn auch trotzdem gut!
    LG Susan

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