5. Juli 2013

Kriegsbeute von Linda Mignani



Klapptext: 
Fia gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der seit unzähligen Sonnendämmerungen Sumapask heimsucht. Der Warlord Diego zwingt Fia, sich in das Feindesland der Sumarier zu begeben, um ein Artefakt aus einer verfallenen Tempelanlage zu stehlen. Die Mission läuft schief und sie fällt dem Feind geradewegs in die Arme! Rasul ist von Anfang an mehr als fasziniert von seiner Kriegsbeute. Er zeigt Fia mit harter, aber zugleich schrecklich sanfter Hand, was es bedeutet, seine Sklavin zu sein. Er verlangt ihre vollkommene Unterwerfung und Hingabe. Fia verfällt den Verführungskünsten des dunklen Prinzen, der sich nimmt, was er begehrt. Doch kann sie sich mit ihrem Schicksal abfinden? Zudem bedroht der Schattentod Rasuls gesamtes Volk. Fia spielt eine wichtige Rolle in dem Kampf der Mächte um das Artefakt, denn sie trägt die Magie der alten Welt in sich, und somit den Schlüssel, um die Sumarier zu retten ...
Quelle: Plaisir d'Amour

Meine Meinung:
Fia gerät zwischen die Fronten des Bürgerkriegs ihres Heimatlandes. Der Warlord Diego zwingt sie, für ihn zu spionieren. Als Druckmittel nutzt er ihr Seelentier und setzt sie in Feindesland ab. Dort soll sie ein Artefakt für Diego findet. Schnell wird sie vom Feind gefangen genommen. Prinz Rasul ist ganz fasziniert von ihr und will sie zu seiner Sklavin machen. Obwohl Fia sich anfangs wehrt, erliegt sie schnell seinen Verführungskünsten.

Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch, da mir Mitternachtsspuren von der Autorin sehr gut gefallen hat. Leider fand ich Kriegsbeute ehrlich gesagt überhaupt nicht gut. Dabei fing das Buch eigentlich recht interessant an, die Mischung aus Fantasy und Science Fiction fand ich total gelungen. Leider war der Rest nicht so besonders.  Ich habe schon einige Bücher aus dem Bereich Erotik gelesen und normalerweise stört mich weder BDSM noch stören mich viele erotische Szenen, aber das Buch ging einfach überhaupt nicht. Fia wurde ständig gedemütigt und erniedrigt, Rasul reicht sie an seine Freunde weiter, das hat überhaupt nichts mit Romantik zu tun. Wo bleibt der gegenseitige Respekt in einer solchen Beziehung? Rasul hat in ihr bis zum Schluss einfach nur eine Sklavin gesehen und wollte sie zu einer erziehen. Fia hat ständig geweint, was ich überhaupt nicht erotisch fand.

Alles in allem eine herbe Enttäuschung für mich und deshalb 7 von 10 Punkten. 

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