29. Juni 2013

Wo Licht war: Eve und Caleb 1 von Anna Carey



Klapptext: 
Seit ihre Mutter während der Großen Seuche vor 16 Jahren gestorben ist, lebt Eve in einem Mädcheninternat. Hier wird sie zu einem wertvollen Mitglied der neuen Gesellschaft ausgebildet – glaubt sie zumindest. Als Eve erkennt, wie sehr sie und die anderen Mädchen ausgebeutet werden sollen, flieht sie. Doch auf ein Überleben in der Wildnis und auf die Flucht vor den Soldaten des Neuen Amerikas ist Eve nicht vorbereitet. Unerwartet hilft ihr Caleb, ein junger Rebell. Kann Eve ihm trauen? Sie weiß, die Soldaten werden die Suche nicht aufgeben, und Caleb ist ihre einzige Möglichkeit zu überleben. Sie muss ihr Leben in die Hände eines Fremden legen.
Quelle: Loewe Verlag

Meine Meinung:
Nach der großen Seuche, die viele Menschen getötet hat, lebt Eve in einem Mädcheninternat. Dort hat sie fast ihr ganzes Leben verbracht und alles geglaubt, was man ihr erzählt. Man hat ihr erzählt, dass ihr nach dem Abschluss alle Möglichkeiten offen stehen würde und sie alles werden können was sie wollen. Kurz vor ihrem Abschluss erfährt Eve dann die Wahrheit, nämlich dass sie nichts weiter tun müssen als Kinder zu bekommen. Eve ist über diesen Zustand schockiert und flieht in die Wildnis. Nach einigen gefährlichen Situationen hilft ihr der junge Caleb, der zu einer Gruppe junger Rebellen gehört. Die beiden kommen sich näher, aber die Situation ist sehr schwierig, weil die Soldaten nach Eve suchen und so die Gruppe von Caleb in Gefahr gerät, entdeckt zu werden.

Ich muss gestehen, dass mich das Buch nicht ganz 100 %ig überzeugen konnte. Die Autorin schafft es einfach nicht, mich richtig zu fesseln. Natürlich ist das Buch nicht schlecht, aber das Thema Dystopie ist jetzt nicht wirklich neu und diese Geschichte hier nicht besonders einfallsreich. Am Anfang geht es alles relativ schnell, auf wenigen Seiten wird Eves Leben im Internat erzählt, sie kommt dahinter, was ihr nach dem Internat blüht und flieht. Ich finde, da hätte die Autorin ruhig etwas ins Detail gehen können. Das Leben bei den Rebellen ist natürlich schwierig und anfangs ist Eve sehr misstrauisch, weil man ihr immer erzählt hat, dass Männer Frauen nur schlimme Dinge antun. Trotzdem verliebt sich Eve in Caleb. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich ganz schön, leider endet sie in diesem Teil nicht besonders schön, aber das wird sich hoffentlich im 2. Teil noch ändern.
Insgesamt habe ich mich ehrlich gesagt etwas gelangweilt und mir mehr Aktion gewünscht. Ob ich den 2. Teil lesen werde, weiß ich noch nicht .Von mir gibt es 7 von 10 Punkten. 

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