24. Juni 2013

Unsterblich - Tor der Dämmerung von Julie Kagawa



Klapptext:
Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen. Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hofft, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten …
Quelle: Heyne Verlag

Meine Meinung:
Allison lebt am Rand der Stadt New Covington. Dort muss jeder Einwohner den Vampiren der Stadt Blutzoll leisten. Allison und ihre Freunde haben sich diesem System entzogen und leben in ständiger Gefahr. Sie müssen ihr Essen stehlen und falls sie erwischt werden, tötet man sie. Das ist aber nicht ihr einziges Problem. Außerhalb der Stadt leben die Verseuchten, die jeden töten, der ihnen in die Hände kommt. Als Allison bei einem ihrer Streifzüge von diesen Versuchten so schwer verletzt wird, dass sie fast stirbt, taucht ein Vampir auf und bietet ihr an, sie zu verwandeln. Allison willigt ein, ohne genau zu wissen was sie danach erwartet. Sie wird zu dem was sie hasst und all ihre Freunde wendet sich von ihr ab. Ihr Erschaffer weist sie in ihre neues Leben ein, verlässt sie dann aber auch. Alleine macht sie sich auf und muss mit ihrer neuen Situation fertig werden. Da trifft sie auf eine Gruppe Menschen, die auf der Suche nach Eden sind, einer Stadt völlig ohne Vampire. Sie schließt sich ihnen an, ohne das diese ahnen was sie wirklich ist.

Irgendwie habe ich nicht erwartet, dass es sich bei diesem Buch um eine Dystopie handelt, die lese ich im Moment eigentlich gar nicht so gerne. Andererseits fand ich die Idee wirklich gelungen, eine Dystopie, in der Vampire an der Macht sind. Die Vampire hier sind überhaupt nicht nett und ziemlich brutal. Die Geschichte wird aus der Sicht von Allison in der Ich-Perspektive erzählt. Ihr Leben ist alles andere als ein friedlich. Am Anfang trifft es sie wirklich Schlag auf Schlag, eine Katastrophe nach der anderen.
Etwas ruhiger wird es für Allison, wenn sie auf diese Gruppe trifft, die Eden sucht. Sie freundet sich mit den Menschen an und verliebt sich sogar in einen von ihnen, was natürlich sehr problematisch wird. Da es sich um einem Mehrteiler handelt, bleiben am Ende ziemlich viele Fragen offen, ein Happy End ist im Moment noch nicht in Sicht. Besonders interessant fand ich Allisons Erschaffer Kanin, hinter dem sich viel mehr verbirgt als anfangs vermutet.

Wer mal eine etwas andere Dystopie lesen will, kommt hier auf seine Kosten, insgesamt ein interessanter 1.  Teil. Von mir gibt es 9 von 10 Punkten. 

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