28. April 2013

Keltâ Lubiias: die du liebst von Yvonne Taddeo


Klapptext: 
Dies ist der erste Band einer Romanreihe Keltâ und bedeutet übersetzt „die du liebst“. Darin verbindet Yvonne Taddeo das Alltagsleben in einer Kleinstadt der Gegenwart mit der Mystik des Glaubergs und seiner keltischen Vergangenheit. Lioba, die Hauptperson der Geschichte, lebt bei ihrer Tante Ida im oberhessischen Ortenberg. Als sie eines Tages mit ihren Freunden Cathérine und Magnus den Kalten Markt besucht, trifft sie einen Fremden, der sie gleichzeitig magisch anzieht und in Todesangst versetzt. Lioba gerät in eine uralte Fehde, die mit ihrer eigenen Herkunft zu tun hat. Doch die Menschen, die ihr Auskunft über ihre besondere Gabe geben könnten, bleiben stumm. So begibt sie sich auf die Suche nach Antworten und merkt schnell, dass sie sich auf eine lebensgefährliche Mission eingelassen hat.
Quelle: Die Geschichtswerkstatt Büdingen

Meine Meinung: 
Lioba lebt mit ihrer Tante Ida und ihrer kleinen Schwester Runa im Oberhessischen Ortenberg. Ihre Eltern sind vor vielen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Bist auf diese Tatsache führt Lioba ein fast normales Leben, aber auch nur fast. Sie verfügt über eine Art sechsten Sinn, der sie vor gefährlichen Ereignissen warnt. Lioba hat keine Ahnung warum sie diese Fähigkeit hat.
Gerade im Moment wird der Ort Ortenberg Schauplatz des jährlich stattfindenen Kalten Marktes, zu dem Liboa natürlich hingehen will, gemeinsam mit ihrer besten Freundin Cathérine und deren Bruder Magnus. Ihre  Tante Ida warnt sie vorher vor einer "Gang", die neuerdings ihr Unwesen treibt. Natürlich trifft Lioba diese Gang auf dem Markt und fühlt sich zu einem von ihnen sehr stark hingezogen, aber gleichzeitig macht er ihr auch unheimliche Angst. Sie trifft ihn wieder und beide kommen sich näher. Irgend etwas verbirgt ihre Tante vor ihr das im Zusammenhang mit ihren Fähigkeiten und der Gang von Daniel steht. Lioba versucht hinter das Geheimnis zu kommen und gerät in große Gefahr. 

Das Buch hat mir wirklich super gefallen. Es stand jetzt schon länger auf meinem Wunschzettel und ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut als die Autorin mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.  Die Handlung wird aus der Sicht von Lioba in der Ich-Perspektive erzählt. Die Mischung aus Jugendbuch mit dem Einfluss von keltischen Mythen hat mir sehr gut gefallen. Obwohl die Hauptfiguren Jugendliche sind, ist das Buch auch gut für Erwachsene zu lesen. 
Das besondere an Lioba sind ihre Fähigkeiten, von denen sie erst einmal nicht weiß warum sie sie hat. Lioba bekommt nach und nach Hinweise und erst im letzten Abschnitt des Buches erfahren was sich dahinter verbirgt. In der Zwischenzeit versorgt uns die Autorin immer wieder mit kleinen Informationen, die aber nicht wirklich viel verraten. Das hat mir sehr gut gefallen. 
Daniel ist anfangs ein Paradebeispiel für einen Badboy. Diese Gang mit der er herumhängt ist alles andere als vertrauenswürdig. Auch diese Szenen auf dem Markt als die beiden sich das erste Mal sehen, fand ich total gelungen. Und erst einmal diese Szenen in der Berg- und Talbahn, aber mehr verrate ich hier nicht. Nach und nach erfahren wir dann mehr über Daniel und er wird auch von einer anderen Seite gezeigt, trotzdem bleibt er gefährlich. Am Ende bleiben sehr viele Fragen offen, aber der 2. Teil ist ja bereits erschienen. 

Von mir eine klare Leseempfehlung mit 10 von 10 Punkten. 

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