14. April 2013

Feuer der Götter von Stefanie Simon




Klapptext: 
Als der jungen Naave eines Tages ein waschechter Feuerdämon gegenübersteht, gefriert ihr buchstäblich das Blut in den Adern. Denn Feuerdämonen sind die gefährlichsten Geschöpfe der Welt, das weiß Naave aus schmerzlicher Erfahrung – schließlich tötete eines dieser Wesen ihre Mutter. Allerdings scheint dieser spezielle Feuerdämon verletzt zu sein, denn er bricht vor ihren Augen bewusstlos zusammen. Äußerst widerwillig hilft sie dem Fremden, nicht ahnend, dass sie damit Ereignisse auslösen wird, die ihre Welt von Grund auf verändern werden.
Quelle: Knauer TB

Meine Meinung:
Royia steht kurz davor, einer der 14 Götter seines Volkes zur werden. Sein ganzes Leben ist er darauf vorbereitet worden. Auf dem Weg zum Jadegang, der letzten Etappe bevor er ein Gott wird, bekommt er eine seltsame Nachricht die darauf hinweist, dass nicht alles so ist wie es scheint. Völlig verwirrt verlässt er den für sich vorbestimmten Weg und flieht. Dabei begegnet er der jungen Naave, einer jungen Frau aus der Stadt vom Boden, die ihn für einen Feuerdämon hält. Sie hasst seinesgleichen, hat doch einer von ihnen ihre Mutter getötet. Sie wird in seine Flucht verwickelt und gemeinsam müssen sie jetzt fliehen. Dabei stoßen sie auf ein Geheimnis ihres Volkes, das alles verändert wird.

Hinter dem Pseudonym Stefanie Simon verbirgt sich die Autorin Sabine Wassermann, von der ich bereits Das gläserne Tor und Die eiserne Welt gelesen habe, die mir beide sehr gut gefallen haben.
Die Welt, in die uns die Autorin hier wirft, ist wirklich sehr ungewöhnlich. Man wird am Anfang direkt in die Handlung geworfen und ich muss gestehen, dass ich anfangs doch etwas verwirrt war wegen der vielen  fantastischen Namen, die man erst einmal alle zuordnen muss. Das legt sich dann aber relativ schnell und ich bin sehr in den Bann des Buches gezogen worden.
Die Handlung spielt in einem Urwald, ein Teil der Bevölkerung lebt auf dem Boden, der andere Teil in den Baumkronen. Royia lebt in den Baumkronen bei den Toxinac. Naave lebt auf der Erde. Seit dem Tod ihrer Mutter schlägt sie sich als Diebin und Fischerin durch und kommt so gerade über die Runden. Als sie auf Royia trifft, hält sie ihn für einen Feuerdämon will gar nichts mit ihm zutun haben. Im Laufe ihrer Fluch merkt sie dann, dass sich hinter all dem viel mehr verbirgt als sie geahnt hat. Die Liebesgeschichte ist zwar ein wichtiges Element in der Handlung, nimmt aber den Hauptteil der Story ein.
Nur wenige Bewohner wissen etwas über die Wahrheit, die hinter all dem steckt. Royia und Naave treffen immer wieder auf  Personen, die einen Teil wissen und tragen so alle Informationen zusammen. Die Handlung ist am Ende abgeschlossen, die meisten Fragen werden gelöst und auch die Wahrheit kommt am Ende ans Licht.

Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten. Von mir gibt es 8,5 von 10 Punkten. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen