11. März 2013

Schweigt still die Nacht von Brenna Yovanoff (Hörbuch)



Klapptext:
Gentry ist eine makellose Kleinstadt. Doch der Schein trügt. Darunter liegt eine Welt der Schatten und des Zerfalls. Aus dieser Welt stammt Mackie Doyle. Vor 16 Jahren wurde er als Wechselbalg gegen ein menschliches Kind getauscht und kämpft seither um sein Überleben. Nicht bestimmt für die Welt der Menschen sucht Mackie nach seiner Identität und nach dem Geheimnis der verschwundenen Kinder von Gentry.

Meine Meinung:
Nach außen wirkt die Kleinstadt Gentry wie jeder andere Kleinstadt auch. Nur ist sie alles andere als normal. Die Stadt hat vor vielen Jahren, keiner weiß mehr so genau wann das war, einen Pakt geschlossen. Seit dem geht es den Bürgern immer gut, nur wird dafür alle 7 Jahre ein Kind der Gemeinde geholt und durch einen Wechselbald ausgetauscht. Mackie Doyle ist so ein Wechselbalg. Er hat als einziger der Wechselbälger überlebt und führt ein relativ normales Leben, wenn das unter diesen Umständen überhaupt möglich ist. Er fängt an, sich Gedanken zu machen, was hinter all dem steckt und versucht hinter das Geheimnis des Pakts zu kommen.

Ich muss gestehen ,dass mich das Cover erst einmal doch sehr abgeschreckt habe, aber jetzt wo ich das Hörbuch gehört habe, finde ich, dass das Cover sehr gut zur Handlung passt. Was mich auf jeden Fall positiv überrascht hat war die Stimme von David Nathan, der u. a. auch Spike aus Buffy spricht. Er hat dem Hörbuch seine eigene Note verpasst, was mir unheimlich gut gefallen hat.
Die Stimmung ist jetzt gar nicht soooo deprimierend. In erster Linie ist es gruselig und unheimlich, an manchen Stellen recht brutal und blutig. Die Bewohner von Gentry wissen einerseits warum ihre Kinder geholt werden, andererseits stellen sie aber keine Frage und nehmen alles so hin.
Die Autorin präsentiert uns hier ihre eigene, schaurige Variante der Feen bzw. Sidhe, wobei diese Begriffe eigentlich nie fallen, aber einige bekannte Begriffe aus dieser Mythologie fallen.
Es gibt sogar eine Liebesgeschichte, die das ganze etwas auflockert und für einen schönen Ausgleich sorgt. Ich kann so viel verraten, es gibt ein Happy End, sonst wäre es einfach zu heftig gewesen.

Insgesamt hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen und kann es jedem empfehlen der sich gerne mal ein wenig gruselt. Von mir gibt es 9 von 10 Punkten.

Kommentare:

  1. Hmm, ist es denn so gruselig, dass man es lieber nicht vorm Einschlafen hören sollte? Da höre ich mir nämlich meistens Hörbücher an.

    LG Michaela

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  2. Das kommt darauf an, wie empfindlich du bist. Ich würde es nicht zum Einschlafen hören ;)

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