31. März 2013

In dieser ganz besonderen Nacht von Nicole C. Vosseler



Klapptext: 
Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche …

Meine Meinung:
Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber mit ihrem Vater, den sie kaum kennt, von Deutschland nach San Franciso. Sie fühlt sich erst einmal überhaupt nicht wohl dort und lehnt alles ab. Ihr Vater gibt sich sichtlich Mühe, sich in ihrem neuen zuhause einzuleben, aber Amber ist einfach noch nicht soweit. Bei einem Streifzug durch die Stadt entdeckt sie ein leer stehendes Haus, das sie magisch anzieht. In diesem Haus trifft sie Nathanial, der seltsam gekleidet ist und sich auch recht seltsam benimmt. Als sie dann herausfindet, dass er ein Geist ist, ist es schon zu spät, sie ist unsterblich in ihn verliebt. Aber haben die beiden eine Chance?

Noramlerweise lese ich Bücher über Geister nicht so gerne, denn oft gefällt mit das Ende nicht bzw. die Auflösung. Ich habe es dann doch mit diesem Buch probiert, weil ich neugierig darauf war. Trotz einiger Kritikpunkte hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Liebesgeschichte ist wirklich sehr schön und sehr romantisch und wird am Ende doch tatsächlich zu meiner Zufriedenheit gelöst.
Ambers neue Schule fand ich sehr interessant. Es ist eine besondere Schule, für Jugendliche, die einen schweren Verlust durchmachen mussten oder selbst eine schwere Krankheit hatten. Das weis Amber am Anfang gar nicht. Nachdem sie dann einige andere Schüler kennen lernt, erfährt sie von ihren Schicksalen und freunden sich mit einigen von ihnen an. Sie können alle ebenfalls Geister sehen und tauschen sich untereinander aus.
Insgesamt ist die Story natürlich sehr melancholisch und auch sehr traurig. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Amber und Nathaniel erzählt. Amber muss den Tod ihrer Mutter noch bewältigen, was ihr nicht leicht fällt. Fast jeder der Charaktere hat etwas Schlimmes erlebt und die Handlung wird davon geprägt. Auch sieht es für Amber und Nathaniel gar nicht so gut aus. Für meinen Geschmack gab es fast schon zu wenige Szenen zwischen den beiden und ich habe mich gefragt wo diese Gefühle der beiden plötzlich her kommen.

Insgesamt ein schönes Buch das von mir 8 von 10 Punkten erhält. 

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