24. März 2013

Dein göttliches Herz entflammt von Kelly Keaton



Klapptext: 
Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit erhält Ari eine Warnung ihrer toten Mutter: Lauf weg, so schnell du kannst! Doch wie flieht man, wenn man nicht weiß, wovor? Ari weiß nur eins: Sie muss zurückkehren nach New 2, dem zerfallenen, opulenten Ort ihrer Geburt, um den sich so viele Mythen und übernatürliche Geschichten ranken. Schon bald muss Ari erkennen, dass alle Geschichten wahr sind. Und dass sie, das Mädchen mit dem hellen, seltsamen Haar und dem Halbmond-Tattoo unter dem Auge, der Schlüssel zu allem ist.
Quelle: Arena Verlag

Meine Meinung:
Auf der Suche nach Hinweisen zu ihrer Mutter, findet Ari Hinweise auf einen Aufenthalt einer psychiatrischen Klinik. Dort angekommen muss sie feststellen, dass ihr Mutter tot ist, sie hat Selbstmord begannen. Ihre Mutter hat ihr einen Brief hinterlassen, in dem sie Ari auffordert zu fliehen. Ari hat keine Ahnung vor was sie fliehen soll. Statt zu fliehen, forscht sie weiter nach ihrer Herkunft. Ihr nächster Anhaltspunkt ist ihr Geburtsort, New 2, da ehemalige New Orleans. Hier gehen seltsame Dinge vor sich und die Stadt wird von 9 Familien geführt. Dort angekommen, lernt sich einige Jugendliche kennen, die ihr helfen. Unter ihnen ist  Sebastian, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Hier in New 2 kommt sie endlich hinter das Geheimnis ihrer Identität.

Ich muss gestehen, dass ich extreme Schwierigkeiten mit der Figur Ari hatte, sie war mir sehr unsympathisch.  Ein 17jährige sogenannte Kick-Ass-Heldin ist wirklich kaum auszuhalten, ständig regt sie sich auf, ist direkt auf 180 und läuft wegen jedem Streit direkt weg.
Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Sebastian konnte mich nicht so richtig überzeugen. Das ging mir irgendwie zu schnell mit den beiden, sie kennen sich gerade mal einen Tag, sie ist total kratzbürstig zu ihm und plötzlich knutschen die beiden.
Dabei hat mir die Grundidee um New 2 sehr gut gefallen, die 9 Familien gehörten bestimmten magischen Wesen an, Hexen, Vampiren, Gestaltenwandlern und Göttern. Die Familien herrschen über die Stadt und bilden einen Rat.
Aris Identität wird relativ weit am Ende erst gelöst, wobei ich fand, dass das einfach zu sehr gezogen wurde. Niemand will ihr etwas sagen, was ich persönlich doch sehr übertrieben fand. Natürlich ist der Gegner, der hinter all dem steht, seht mächtig, aber für mich ergibt es keinen Sinn, Ari im Ungewissen zu lassen.
Am Ende erfährt sie zwar wer sie ist, aber es bleiben viele Fragen offen und viele Handlungsstränge unbeantwortet.

Insgesamt war der Roman eher eine Enttäuschung für mich. Ob ich die weiteren  Teile dieser Reihe noch lesen werde, kann ich jetzt noch nicht sagen. Ich denke aber eher nicht.

Von mir gibt es 7 von 10 Punkten .

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