21. Februar 2013

Zurück nach Hollyhill von Alexandra Pilz



Klapptext: 
Ein Dorf in England, das sich auf keiner Karte finden lässt. Dazu geheimnisvolle Anspielungen im Brief ihrer verstorbenen Mutter: Als die 17-jährige Emily von München ins Dartmoor aufbricht, um die Rätsel ihrer Familie zu lösen, ahnt sie nicht, in welches Abenteuer sie da hineinschlittern wird. Der Ort heißt Hollyhill und er wirkt wie aus der Zeit gefallen mit seinen bunten, steinalten Cottages und seiner verwunschenen Atmosphäre. Seine Bewohner sind freundlich, aber auch exzentrisch und sie geben sich höchst mysteriös. Und dann ist da noch Matt, ein Junge in Emilys Alter, abweisend und anziehend zugleich. Er ist es, der Emily am wenigsten im Dorf haben möchte. Und er ist auch, der ihr als Einziger zur Seite steht, als für sie eine unfassbare Reise beginnt. Es gilt, einen Mörder zu jagen. Familiengeheimnisse zu lüften. Sich zu verlieben, das allererste Mal. Denn Hollyhill ist nicht einfach nur ein Dorf. Und Emily kein gewöhnliches Mädchen.
Quelle: Heyne Verlag

Meine Meinung:
Emily erhält über ihre Großmutter eine Nachricht ihrer verstorbenen Mutter. In dieser Nachricht schreibt ihre Mutter von einem Ort der Hollyhill heißt und dass sie dort geboren wurde. Emily beschließt, diesen Ort zu besuchen, was gar nicht so einfach ist, denn er ist auf keine Karte zu finden. Sie macht sie auf den Weg von München in die Dartmoors und kommt tatsächlich in Hollyhill an. Das Dorf ist total winzig, es gibt nur knapp 20 Bewohner. Alle geben sich recht geheimnisvoll und scheinen etwas zu verbergen. Besonders Matt hat es ihr angetan, der sich ihr gegenüber aber eher kühl verhält. Dann kommt Emily hinter das Geheimnis von Hollyhill und muss feststellen, dass von diesem Geheimnis ebenfalls betroffen wird.

Ich muss gestehen, dass ich von dem Buch etwas mehr erwartet habe. Die Idee fand ich ganz witzig, aber leider ist der Funke nicht wirklich übergesprungen. Das Geheimnis rund um das Dorf wird relativ schnell gelüftet, aber trotzdem wird Emily von den anderen Dorfbewohnern nicht wirklich aufgeklärt. Alle Bewohner von Hollyhill können durch die Zeit reisen, gemeinsam mit dem ganzen Dorf! Da Emilys Mutter aus Hollyhill stammt, kann auch Emily durch die Zeit reisen. Jeder Bewohner hat eine besondere Gabe, die etwas mit Zeitreise zu tun hat.
Matt ist sehr undurchsichtig. Er verhält sich Emily gegenüber sehr abweisend, so abweisend, dass ich mich frage, wo die Gefühle zwischen den beiden eigentlich her kommen. Die Liebesgeschichte wirkte auf mich leider sehr aufgesetzt.
Am Ende sind für mich unheimliche viele Fragen offen geblieben. Die Autorin arbeitet zur Zeit an einem 2. Teil.

Insgesamt gibt es von mir 7 von 10 Punkten. 

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