13. Januar 2013

Lyon - A, M. O. R. 1 von Stepahnie Madea



Klapptext:
Vor 500 Jahren ging der Amorphenkönig Lyon Salassar einen Pakt mit dem Feind ein, um seine Vampirrasse vor der Ausrottung zu bewahren. Solange er allein in Verborgenheit mit seinem Schicksal hadert, herrscht Frieden – so glaubt er. Auf der Suche nach Nahrung rettet er der Ärztin Adina Cyburn das Leben. Adina ist von dem mysteriösen Mann und seiner düsteren Ausstrahlung gleichermaßen fasziniert wie verängstigt, denn seine Präsenz verstärkt ihre dämonischen Fähigkeiten, vor denen sie zu flüchten versucht. Obwohl sein Herz für Adina entbrennt, zieht Lyon sich zurück, um seinen Schwur nicht zu brechen. Zu spät erfährt er, dass er das Unheil bereits heraufbeschworen hat. Adina ist zum Spielball seiner Feinde geworden. Als Lyon eine grausame Entdeckung macht, muss er eine verheerende Entscheidung treffen – für seine Liebe oder seine Spezies.

Meine Meinung:
Um sein Volk vor seinen Feinden zu schützen, hat der König der Amorphen, Lyon Salassar, vor 500 Jahren mit den Oberphaupt der Magicz einen Pakt geschlossen. Dieser Pakt beinhaltete, dass er sich zurückzog, was ich dann auch tat. Er hat sich in einen Tiefschlaf versetzt und wacht nur zur Nahrungsaufnahme auf. Jetzt nach 500 Jahre, als er zur einer solchen aufwacht, trifft er auf die Ärztin Adina Cyburn. Lyon merkt sofort, dass Adina kurz vor der Wandlung zu einem Amorphen steht. Adina hat keine Ahnung, sie weiß nicht was mit ihr passiert noch weiß sie was sie ist. Er will dafür sorgen, dass sie jemand bei der Wandlung begleitet und bringt sie zu einem seiner Gefolgsleute. Als er dort erfährt, dass sein Volk trotz des Pakts mit dem Feind fast völlig ausgerottet wurde, bricht er seinen Schwur und will sein Volk retten. Dabei gerät Adina in die Hände des Feindes und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Das Buch subt jetzt schon eine ganze Weile bei mir herum, obwohl ich die Night Sky Reihe der Autorin sehr gerne gelesen habe. Jetzt nachdem ich es gelesen hab, bin ich auf jeden Fall positiv überrascht. Am Anfang war mir gar nicht bewusst, dass es sich bei den Amorphen und den Magycen um Vampire handelt, ich dachte zuerst, die Amorphen wären Gestaltenwandler. Um so überrascht war ich dann im Laufe der Geschichte. Die Autorin präsentiert hier eine interessante Variante des Vampirmythos, der mir sehr gut gefallen hat.
Die Liebesgeschichte nimmt eine zentrale Rolle ein. Wie bei solchen Büchern üblich gibt es auch den einen Partner mit dem eine Bindung auf ewig eingegangen wird. Wie bei der Autorin üblich gibt es eine Phase in der das Paar getrennt wird. Insgesamt erstreckt sich die Handlung nur über einen kurzen Zeitraum. Was mich ein wenig gestört hat war, dass sich Lyon nach 500 Jahren Abwesenheit so schnell wieder zurecht gefunden hat. Er macht sich im Internet über alles schlau und verfällt schnell in Umgangssprache, das hat für mich nicht richtig gepasst.
Gut gefallen hat mir auf jeden Fall, das viele Fragen am Ende beantwortet werden und man wird nicht völlig in der Luft hängen gelassen. Natürlich gibt es genügend Spielraum für eine Fortsetzung auf die ich mich schon sehr freue.

Trotz meiner Kritik konnte mich das Buch überzeugen und es gibt 9 von 10 Punkten.

1 Kommentar:

  1. Ich mag Stephanies Bücher auch sehr gerne und dieses Buch liegt schon bei mir am Kindle. Mal schauen, wann ich endlich dazu komme.

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