10. Januar 2013

Höllenjob für einen Dämon von Helen B. Kraft



Klapptext: 
Die Hölle ist ungemütlich, selbst für Dämonen. Shatan kann ein Lied davon singen. Sein Verhältnis zur Höllenfürstin Luzifer ist nicht gerade das Beste. Aus purer Schikane dreht Luzifer ihm den denkbar schlimmsten Job an. Shatan soll ihre Tochter in die Hölle holen. Lebendig und unberührt. Doch die Sache hat einen Haken. Oder auch mehrere. Die reizende Evangelina ist in einem katholischen Waisenhaus aufgewachsen und ahnt nichts von ihrer Herkunft. Deshalb kann sie nicht einfach in die Hölle zwangsverfrachtet werden. Shatan muss sie dazu bringen, ihm freiwillig zu folgen. Nur - wer geht schon freiwillig in die Hölle? Als wäre das nicht genug, hat auch der Himmel schon spitzgekriegt, was unten auf der Erde läuft, und Erzengel Gabriel geschickt, um die junge Dame vor der Hölle zu retten. Gabriel, ganz Krieger, denkt pragmatisch: Wenn er Evangelina tötet, kommt sie sofort in den Himmel. Shatan muss sie also vor seinem himmlischen Kollegen schützen. Und vor sich selbst, denn Evangelina ist zum Anknabbern schön. Ein wahrhaft höllischer Job für einen Dämon!

Meine Meinung:
Der Dämon Shatan soll für Luzifer einen Job erledigen. Er soll ihre Tochter bei den Menschen suchen und zu ihr bringen. Der Job erweist sich als nicht so einfach, denn Evangelina hat kein Ahnung von ihrer wahren Identität. Aber auch die Seite ihres Vaters ist hinter ihr her und eine irre Verfolgungsjagd beginnt.

Das Buch ist mir durch seine durchweg guten Bewertungen bei amazon aufgefallen. Nachdem es dann als günstiges ebook erschienen ist, habe ich einfach zugegriffen. Dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Die Story ist unheimlich humorvoll, was die Inhaltsangabe und der Titel ja bereits vermuten ließ. Aber auch sehr rasant und aktiongeladen. Obwohl es nur so knistert zwischen den beiden Hauptfiguren und in vielen Szenen irgend jemand nackt ist, gibt es gar nicht so viele erotischen Szenen. Der Humor ist genau richtig dosiert und wirkt nicht überzogen. Die Autorin hat hier ein paar wirklich interessante Ideen einfließen lassen und stellt uns ihre interessante Variante des Konfliktes zwischen Himmel und Hölle dar.
Die Romanze nimmt einen wichtigen Teil der Story ein. Er ist der Badboy aus der Hölle, muss aber ständig gerettet werden und bekommt einiges ab. Er verliert sogar eins seiner Hörner und Lina muss ich ständig umsorgen. Lina wirkt am Anfang sehr naiv und ich hatte schon die Befürchtung das bleibt so. Sie findet sich sehr schnell mit der Situation ab und entwickelt sich sehr gut.

Auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir und deshalb 10 von 10 Punkten. 

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