1. Januar 2013

Die Kinder Liliths von Julia Kathrin Knoll



Klapptext: 
Im Jahr 1649 brennt ein Junge auf dem Scheiterhaufen der Inquisition, doch er stirbt nicht. Denn er ist kein Mensch, sondern ein liosalfar. Verdammt, getrieben, gefallen. Und unsterblich. Licht ist die Kraft, die ihn am Leben hält, Dunkelheit macht ihn krank, Eisen versengt seine Haut. Verborgen lebt er in der Welt der Sterblichen, ständig in Angst, ständig in Einsamkeit. Bis heute. Bis er Lilly trifft ... Lilly ist zunächst gar nicht begeistert, als sie von Hamburg in die Kleinstadt Viechtach im Herzen des Bayerischen Waldes zieht. Dann jedoch lernt sie den mysteriösen Alahrian kennen. Doch wird ihre Liebe ihn wirklich erlösen können? Oder wird sie ihn nur noch tiefer in die Dunkelheit stürzen?
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Lillian Rhiannon zieht mit ihrem Vater und und ihre Stiefmutter von Hamburg in die Kleinstadt Viechtach in den Bayrischen Wald. Sie ist gar nicht begeistert, findet sich aber schnell zurecht. In der neuen Schule begegnet ihr Alahrian, der sie sofort fasziniert. Die beiden kommen sich näher und Lilly merkt schnell, das etwas nicht mit ihm stimmt. Als sie hinter sein Geheimnis kommt, steht sie im zur Seite.

Ich muss gestehen, das mich das Cover etwas abgeschreckt hat, es passt zwar zur Handlung, wirkt für mich persönlich etwas unprofessionell. Das war aber auch schon alles was ich auszusetzen habe, sonst kann ich nur sagen, dass mich die Handlung mitgerissen hat und ich von dem Buch regelrecht begeistert ist. Auf jeden Fall positiv ist, dass es sich hier nicht um den 1. Teil einer Reihe handelt, sondern die Handlung abgeschlossen ist. Das Buch ist in drei Teile aufteilt und umfasst über 600 Seiten, ist also ein richtiger Schmöker. Die Autorin hat hier eine wirklich tolle Geschichte geliefert mit einer guten Portion Fantasy gemischt mit eine wunderschönen Liebesgeschichte. Obwohl die Hauptfiguren Jugendliche sind bzw. wie Jugendliche aussehen, kann man das Buch auch sehr gut als Erwachsener lesen.
 Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, besonders gut fand ich, dass es auch aus der Sicht von Alahrian  erzählt wird. So erfahren wir recht schnell wer oder was er ist. Wir bekommen hier tiefen Einblick in sein Gefühlsleben. Alahrian  st ein interessanter Charakter. Obwohl er schon recht alt ist, ist er Lilly gegenüber sehr verunsichert. Seine Vergangenheit ist sehr grausam gewesen, im wahrsten Sinne unerträglich schmerzhaft. Seine Art ist stark mit der Natur verbunden und verträgt kein Eisen, was sich sehr auf sein Verhalten auswirkt. Die Liebesgeschichte steht im Mittelpunkt und nimmt einen großen Platz in der Handlung ein. Man kann die Beziehung der beiden einfach nur als "zuckersüss" bezeichnen ;)
Neben Lilly und Alahrian  gibt es noch Morgan. Er ist Alaharians bester Freund und spielt eine wichtige Rolle. Er und Alaharian verbinden eine enge Freundschaft. Morgan ist das völlig Gegenteil von Alharian, er ist ein Krieger und beschützt mit Alharian die Tore zu einer anderen Welt. Er ist das völlige Gegenteil, sozusagen der Bad Boy. Für meinem Geschmack hätte er ruhig etwas mehr in Erscheinung treten können.

Von mir gibt es 10 von 10 Punkten.

An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei der Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. 

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