25. Januar 2013

Die Erfindung der Violet Adams von Lev AC Rosen



Klapptext:
London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Grafen Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken.
Quelle: Egmont Ink

Meine Meinung:
Violet Adams größer Wunsch ist es, auf am berühmte Illyria-Institut zu studieren. Nur leider sind keine Frauen am Institut zugelassen. Um trotzdem dort studieren zu können, beschließt sich, sich als Junge zu verkleiden und sich dort bewirbt. Natürlich wird sie angenommen, den sie verfügt einen brillanten Verstand und kann mit ihren Erfindungen punkten. Jetzt heißt es, sich gut zu verkleiden und nicht aufzufliegen. Und nicht nur dass, im Keller des Illyrias gehen seltsame Dinge vor sich und Violet geht der Sache natürlich auf dem Grund. Aber auch Ernest,  Duke von Illyria, hat es ihr angetan und ihre Maskarade steht kurz davor aufzufliegen.

Ich lese wirklich gerne Steampunk Romane und dieses hier hat mir sehr gut gefallen. Ungewöhnlich fand ich erst einmal, dass der Autor männlich ist und aus der Sicht einer jungen Frau schreibt. Ich hatte zuerst so meine Bedenken, ob mir das gefallen wird, wurde aber positiv überrascht. Die Handlung ist humorvoll, romantisch und voller interessanter Ideen.
Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Violet erzählt, aber auch andere Charaktere stehen zwischendurch im Mittelpunkt, von denen es eine Menge gibt. Das Institut hat mich ein wenig an Hogwarts erinnert, nur das hier nicht gezaubert wird. An manchen Stellen schweift der Autor etwas zu sehr aus und geht bei vielen nebensächlichen Dingen zu sehr ins Detail. Auch fand ich die Sprache unter den Schülern manchmal etwas zu modern und ich habe mich über die Ausdrucksweise gewundert. Natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die ich wirklich sehr gelungen fand. Diese enthält viele klassische Elemente und hat mir richtig super gefallen.

Insgesamt auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir und deshalb 9 von 10 Punkten.

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