26. Dezember 2012

Sternensturm von Kim Winter



Klapptext: 
Iason hat sich entschieden: für die Liebe, für ein Leben mit Mia. Eigentlich perfekt. Aber plötzlich verschwinden Menschen spurlos aus der Stadt. Und ein unheimliches Flüstern spricht in der Nacht zu Mia. Sie fühlt sich gezogen und weiß nicht wohin. Stimmt es, dass die Entführer in Wirklichkeit hinter ihr her sind? Zweifel keimen auf, ob es Mia tatsächlich bestimmt ist, den Frieden nach Loduun zu bringen. Und bald schon nährt sich der Verdacht, dass sie vielmehr von einer dunklen und gefährlichen Macht gelenkt wird. Als Wächter seines Planeten muss Iason eine folgenschwere Entscheidung treffen und Mia gerät in ein Netz aus Intrigen, in dem sie niemandem trauen kann, am wenigsten sich selbst.
Quelle: Planet Girl

Meine Meinung:
Iason hat sich entschieden nicht nach Loduun zurück zu kehren, sondern bei Mia auf der Erde zu bleiben. Das gestaltet sich dann doch nicht so einfach wie erwartet. Mia ist immer noch in Gefahr. Plötzlich hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und eine Entführungswelle sorgt für jede Menge aufsehen, denn ein Loduuner scheint hinter all dem zu stecken.
Insgesamt ist die Stimmung etwas düster, trauriger und von sehr viel Leid geprägt.
Ich muss gestehen, dass mich der 2. Teil nicht richtig überzeugen konnte, dabei fand ich den 1. Teil dieser Reihe richtig genial. Wie so oft bei 2. Teilen hatte ich das Gefühl, die Handlung wird unnötig in die Länge gezogen. Wir erfahren leider immer noch nicht, warum Mia so wichtig für den Frieden Loduuns ist und was genau es bedeutet, dass sie Iasons Bestimmung ist.
Der Alltag hat in die Beziehung von Mia und Iason Einzug gehalten und die beiden streiten sich sehr oft, denn jetzt merken sie, wie unterschiedlich sie doch sind. Mir hat hier einfach das Besondere aus dem 1. Teil bei den beiden gefehlt. Mia verhält sich völlig anders als im ersten Teil, sie wirkt unreif und ihre Handlungen sind manchmal sehr unüberlegt.
Dann gibt es eine Vielzahl an neuen Charakteren, was ich persönlich eigentlich ganz interessant fand. Besonders hervorzuheben ist hier ganz klar Skyto, der über alle Wächter bestimmt. Ich hoffe sehr, dass er im 3. Teil wieder dabei ist.
Auch gut fand ich die Darstellung der "anderen" Seite, dem Gegner in diesem Krieg, sehr gelungen. Die Autorin hat hier auf  eine schwarz-weiß Darstellung verzichtet, was ich persönlich bevorzuge. Ich mag es nicht, wenn die Bösen so völlig durchgeknallt sind und ihr Handeln nicht nachvollziehbar ist.


Obwohl das Buch grundsätzlich natürlich nicht schlecht ist, habe ich für den 2.  Teil etwas mehr erwartet. Natürlich werde ich den 3. Teil auch noch lesen, dann ich ja will ja wissen, was jetzt so besonders an Mia ist und wie sich die Beziehung der beiden weiter entwickelt.

Von mir gibt es dieses Mal 8,5 von 10 Punkten. 

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