23. Dezember 2012

Nicht mein Märchen von E. M. Tippets



Klapptext: 
Stellt euch vor, Robert Pattinson taucht an eurer Haustür auf und will euch mit Eiscreme füttern, aber ihr hattet nie Interesse daran, die Twilight-Filme zu sehen. Eure Mitbewohnerin und jede andere Frau in der Nachbarschaft werden fast ohnmächtig, aber irgendwie fühlt ihr euch zu dem Typen einfach nicht hingezogen. So ähnlich ergeht es auch Chloe Winters. Gezeichnet von einer schweren Kindheit war sie gezwungen ihr Leben sehr pragmatisch anzugehen, sie schlägt sich als Studentin in Albuquerque durch und gehört nicht zu den Leuten, die an Märchen glauben. Eines Tages aber kommt Hollywood-Superstar Jason Vanderholt zurück in seine Heimatstadt Albuquerque um dort einen Film zu drehen. Er entschließt sich, bei den Statisten vorbeizuschauen, zu denen auch Chloe gehört. Die sieht in dem Schauspieler, der bei jeder anderen Frau die Knie weich werden lässt, aber nicht gerade ihren Traummann. Sie nimmt nur einen Typen mit einem seltsamen Job und eigener Entourage wahr, der sie zweifellos in fünf Minuten wieder vergessen haben wird. Aber Jason sieht in ihr mehr als nur ein weiteres hübsches Gesicht. Chloe kommt ihm bekannt vor und er hat eine Menge Fragen an sie, die sie lieber nicht beantworten möchte. Diese ganze Geschichte ist einfach nicht ihr Märchen.

Meine Meinung:
Chloe Winter führt ein bescheidendes Leben. Ihr Kindheit war nicht, als Kind einer Affäre hatte sie es nicht immer leicht. Außerdem gibt es in ihrer Vergangenheit ein sehr schlimmes Erlebnis, dass sich natürlich auch auf ihr Verhalten auswirkt.
Als Chloe dann eines  Tages zusammen mit zwei ihrer Freund eine Statistenrolle übernimmt, tritt sie auf den Hauptdarsteller und Supuerstar Jason Vanderholt. Der erkennt sich als jemanden aus seiner Heimatstadt und unterhält sich mit ihr. Das sie kein Fan von ihm ist, nimmt sie das ganze sehr locker. Sie ist dann aber doch überrascht als er sich mit ihr treffen will. Da sie aber überhaupt keine romantischen Gefühle für ihn hat, entwickelt sich erst einmal eine platonische Freundschaft zwischen den beiden.

Ich muss gestehen, dass ich irgendwie etwas anders erwarten habe, an manchen Stellen zieht sich die Story ein wenig, aber trotzdem hat mir das Buch gut gefallen.  Die Geschichte ist natürlich sehr romantisch, aber auch dramatisch. In der ersten Hälfte lernen sich die beiden erst einmal nur kennen. Für meinen Geschmack betont Chloe einfach zu oft, dass sie nur Freunde sind. Ihre Einsicht kommt relativ spät, fast schon zu spät. Trotzdem ist Chloe ein sympatischer Charakter. Sie ist sehr bodenständig und hat es weit gebracht in ihrem Leben. Gerade, dass sie Jason nicht anhimmelt und ihn nur als Freund haben will, macht die Romanze sehr schön. Da Chloe bis zur Hochzeit unberührt bleiben will, gestaltet sich ihre Beziehung nicht so einfach. Und auch der Ruhm vom Jason ist nicht so einfach für Chloe. Neben den beiden Hauptfiguren gibt es viele Nebenfiguren wie z. B. Jasons Familie oder Chloes Freunde, die immer wieder für Abwechslung sorgen. Auch Chloes spielt eine wichtige Rolle und sorgt für eine gehörige Portion Dramatik und Spannung.

Insgesamt eine sehr schöne realistische Geschichte. Von mir gibt es 8,5 von 10 Punkten. 

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