28. November 2012

Verhext von Debora Gaery



Klapptext: 
Die hübsche Lauren ist achtundzwanzig, lebt in Chicago und ist Immobilienmaklerin – und zwar die beste der ganzen Stadt. Auf geradezu magische Weise scheint sie zu erahnen, was ihre Kunden wollen. Doch mit Übersinnlichem hat sie eigentlich nichts am Hut – bis sie beim Surfen im Internet in einen merkwürdigen Chatroom gerät, dessen Mitglieder behaupten, Hexen zu sein. Doch damit nicht genug: Sie sind der Meinung, Lauren sei eine von ihnen! Die ist zunächst skeptisch, doch die Online-Hexen sind sich ihrer Sache sicher und schicken den mehr als gut aussehenden Hexer Jamie nach Chicago, um Lauren zu überzeugen ...
Quelle: Heyne Verlag

Meine Meinung:
Lauren ist Immobilienmaklerin und das recht erfolgreich. Sie kann sie auf ihr "Bauchgefühl" verlassen und hat schon viele Wohnungen und Häuser vermittelt. Auf die Idee, dass es dabei nicht immer mit rechten Dingen zu gegangen ist, ist sie bisher nicht. Bis sie durch Zufall in einen Chat von zwei Hexen gerät, die ihr offenbaren, dass sie ebenfalls eine Hexe ist. Der Hexer Jamie wird nach Chicago geschickt, wo Lauren lebt geschickt und soll sie testen. Lauren ist eine sehr mächtige, aber völlig ungeübte Hexe. Jamie fängt an sie zu unterweisen, benötigt aber bald die Hilfe von anderen Hexen. Er nimmt sie und ihre beste Freundin Nat mit zu seiner Familie, die zum größten Teil aus Hexen und Hexern besteht, die sie unterweisen sollen.

Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Eigentlich fällt das Thema genau in mein Beuteschema. Die Handlung ist humorvoll und die Grundidee hat mir richtig super gefallen. Die Hexen hier in diesem Roman sind modern und nutzen das Internet, um neue Hexen zu finden. Sie haben einen Code programmiert, der Hexen in ihren Chat zieht und haben ein Computerspiel für Hexen programmiert  damit diese dort ihre Fähigkeiten testen könne. Die Handlung ist insgesamt sehr familiär, Jamies Verwandschaft ist sehr groß und alle halten zusammen. Es gibt sogar eine Liebesgeschichte, nur nicht zwischen Lauren und Jamie, was ich sehr interessant und gelungen fand.
Leider beschränkt sich die Handlung ausschließlich auf die Familie von Jamie und auf Laurens Entwicklung, es gibt keinen richtigen Spannungsbogen, was die Handlung an manchen Stellen etwas zäh und langatmig gemacht hat.

Trotz meiner Kritik würde ich schon sagen, dass mir das Buch gefallen hat. Insgesamt gibt es 8,5 von 10 Punkten. 

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