4. November 2012

Die Londoner Drakulia Vampire1: Luzifers Wüstling von Colleen Gleason



Klapptext: 
London 1800 – ein bunter Reigen von Bällen und jungen Damen, hinter denen charmante Herren her sind. Aber die Woodmore Schwestern werden noch von ganz anderen Wesen gejagt: Luzifers Vampire. Voss, auch berüchtigt als Viscount Dewhurst, ist allen Sinnenfreuden des unsterblichen Lebens eifrig zugetan. Als Mitglied der Drakule – einer verschwiegenen Gemeinschaft mächtiger Aristokraten – hatte er sich bislang immer mit beiden Seiten arrangiert … bis er Angelica begegnete. Angelica Woodmore hat die Gabe des Zweiten Gesichts, was bei dem drohenden Krieg zwischen den zwei Drakule Faktionen für beide Seiten von unschätzbarem Wert sein kann. Schon ihr Geruch entfacht in Voss den brennenden Wunsch, sie zu besitzen und von ihr zu trinken. Ein weiterer Wunsch keimt jedoch unerwartet in ihm auf: Angelica zu beschützen. Nun muss Voss gegen seine eigene Natur kämpfen – für Angelica … und stellt sich offen dem Kampf.

Meine Meinung:
Der Drakulia Viscount Dewhurst, von allen nur Voss genannt, lebt schon seit 148 Jahren und das sehr ausschweifend. Ihn un dem Drakulia Dimitri Earl of Corvindale verbinden eine jahrelange Feindschaft. Und ausgerechnet Dimitri ist vorübergehend der Vormund der Woodmore-Schwestern, bis deren Bruder Cash, der mit der Drakulia Narcise durchgebrannt ist, wieder da da ist. Voss ist besonders an Angelica Woodmore interessiert, diese verfügt über die Gabe des Zweiten Gesichts. Diese Gabe will Voss für seine Zwecke nutzen und stellt Angelica nach. Aber auch Narcises Bruder, Cesar Moldavi ist hinter den Schwestern her, um sie als Druckmittel für Narcises Rückkehr zu benutzen. Plötzlich befindet sich Voss in der Rolle des Beschützers für Angelica wieder.

Eigentlich fällt das Thema genau in mein Beuteschema, historischer Liebesroman mit Vampiren. Grundsätzlich hat mir das Buch auch gefallen, nur hatte ich an manchen Stellen so meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin. Sie schreibt wirklich sehr ausschweifend. Es gibt immer wieder Szenen, in denen die Charaktere in seitenlangen Erinnerungen abschweifen,  was mir persönlich nicht immer gefallen hat. Die Handlung ist durchaus interessant, die Grundidee ist sehr einfallsreich und unterhaltsam.
Bei dieser Serie handelt es sich übrigens um ein Spin-Off der Gardella Vampire Chronichels, man kann diese neue Serie aber sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen.
Die Vampire, hier auch Drakulia gekannt, sind durch einen Pakt mit Luzifer entstanden. Ihre Eigenschaften sind der klassisch, sie können nicht an die Sonne und ernähren sich nur von Blut. Es gibt einige unten ihnen, die ihre Opfer nicht töten, zu denen auch Voss gehört. Voss war mir anfangs sehr unsympathisch, er ist selbstgefällig, arrogant und ausschweifend. Seine Absichten sind alles andere als ehrenhaft. Angelica ist selbstbewusst und lässt sich nicht täuschen. Die Liebesgeschichte nimmt einen großen Raum in der Handlung ein

Der 2. Teil, der bereits erschienen ist, wird von Dimitri Corvindale handeln, den wir hier in diesem Teil bereits kennengelernt haben. Insgesamt gibt es von mir 8 von 10 Punkten. 

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