4. August 2012

Wer glaubt schon an Vampire von Sabine Berger



Inhalt: 
Emmeline fliegt im Auftrag ihres Großvaters nach Portugal und soll für ein sagenumwobenes Artefakt aus dem fünften Jahrhundert recherchieren. Bereits im Flugzeug begegnet ihr der düstere Aron Jäger, der sie total nervt und der zu allem Unglück in ihrem Hotel absteigt. Ständig begegnet sie dem unheimlichen Mann und liefert sich einen Schlagabtausch nach dem anderen. Dabei ist das noch das geringste Übel, denn seit ihrer Ankunft in Lissabon steht ihr Leben Kopf. Sie träumt in Sequenzen von einem früheren Leben, sieht am helllichten Tag blutäugige Monster und wird sogar mit einem schockierenden Mord konfrontiert. Doch plötzlich entpuppt sich ausgerechnet der arrogante Aron Jäger als möglicher Verbündeter.

Meine Meinung:
Emmeline Myrthe wurde von ihrem Großvater nach Lissabon geschickt, um dort Nachforschungen über ein verschwundenes Artefakt durchzuführen. Dabei handelt es sich um die Nephrit-Maske, die angeblich über magische Fähigkeiten verfügen soll. Schon auf dem Hinflug begegnet sie Aron Jäger, von dem sie sich arg genervt fühlt, die beiden zanken sich den ganzen Flug über. Dann hat er auch noch im gleichen Hotel ein Zimmer wie sie, was ihr gar nicht passt.
Bei den Nachforschungen zu den Maske passieren merkwürdige Dinge in Emmelines Leben, sie hat seltsame und erschreckende Visionen und Träume, kann diese aber erst einmal nicht einordnen. Dann passiert ein Mord und Emmeline gerät in große Gefahr. Niemand anders als der nervige Aron Jäger eilt ihr zur Hilfe.

Erst einmal muss ich sagen, dass mir das Cover überhaupt nicht gefällt. Das ganze hat was 80er-Jahre-mäßiges und wirkt wenig ansprechend. Da sie Inhaltsangabe ganz interessant und die Leseprobe sehr vielversprechend war, habe ich es mir dann gekauft. Grundsätzlich fand ich die Geschichte sehr interessant und spannend, aber mit kleineren Abstrichen. Das ganze ist eigentlich eher ein Abenteuerroman mit paranormalen Elementen, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt direkt zwei Romanzen, wobei die zweite Romanze sich sehr weit am Ende der Handlung abspielt. Das Hauptaugenmerk liegt aber bei den Nachforschungen zu der Maske, die Romanze spielt zwar am Ende eine wichtige Rolle, bekommt aber im Rahmen der Handlung einen eher kleinen Raum, da hätte ich mir ruhig ein paar romantische Momente mehr gewünscht.
An manchen Stellen hatte ich so meine Probleme mit den Ausdrücken, die die Autorin benutzt, die wirkten teilweise recht seltsam, an manchen Stellen passten die Ausdrücke einfach nicht.
Dann benutzt die Autorin Rückblenden, um die Geschichte der  Maske zu erzählen, was mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat. Rückblenden sind überhaupt nicht mein Fall, sie lenken einfach zu sehr von der eigentlich Handlung ab.

Insgesamt durchaus lesenswert und deshalb 8 von 10 Punkten. 

1 Kommentar:

  1. Hallo!
    Vielen Dank für Deine 8 Punkte von 10. Ich finde es toll, dass Dich meine Geschichte unterhalten hat und bin für konstruktive Kritik sehr dankbar. Gewisse Ausdrücke sind sicher eine Eigenheit von mir und einem stetigen Reifungsprozess unterworfen. Was mir beim Schreiben von diesem Roman gefallen hat, war gerade die Verknüpfung von Rückblende, Traum, Realität und mehreren Liebesgeschichten. Das hat echt Spaß gemacht. Und ja ... über das Cover kann man streiten. Stimmt schon :o) Mehr Romantik findest Du übrigens bei meinem Roman „Im Bann seiner Macht“, den habe ich im Frühling (in absoluter Frühlingsstimmung) geschrieben. Herzliche Grüße Sabine Berger

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