11. August 2012

Night School. Du darfst keinem trauen von C.J. Daugherty



Inhalt:
Wenn nichts ist, wie es scheint, wem kannst du dann vertrauen? Das spurlose Verschwinden ihres Bruders hat Allie aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie rebelliert und ihre Eltern schicken sie auf das Internat Cimmeria, wo nicht einmal Handys erlaubt sind. Schon bald findet sie Zugang zu einer Clique und wird von zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, umworben. Auf Cimmeria häufen sich eigenartige Vorfälle, und als ein Mord geschieht, gerät Allie selbst unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie zufällig auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät selbst in Lebensgefahr. Kann sie überhaupt noch irgendjemandem trauen?

Meine Meinung:
Nach dem Verschwinden ihres älteren Bruders Christopher gerät Allie völlig aus dem Gleichgewicht und stellt ziemlich viel schlimme Dinge an. Als dann eines Tages durch eine Aktion das Fass zum Überlaufen gebracht wird, schicken ihre Eltern sie in eine Internat, das Cimmeria. Dieses befindet sich völlig abgeschieden in irgend einem Wald. Die Jugendlichen dürfen kein Handy und auch kein Internet benutzen. Alle Jugendlichen kommen aus reichen und einflussreichen Familien und auch schon ihre Eltern sind hier zur Schule gegangen. Allie findet trotz ihrer Vergangenheit schnell Anschluss und es interessieren sich sogar direkt zwei Jungs für sie. Plötzlich ereignet sich seltsame Zwischenfälle, bis eines Tages sogar ein Mord geschieht. Allie stösst auf ein das Geheimnis der Schule und erfährt auch einiges über ihre eigenen Mutter, das sie bisher nicht einmal geahnt hat.

Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt so meine Schwierigkeiten mit Allie, sie wirkte auf mich zuerst sehr unsympathisch, ihre Aktionen, die sie nach Cimmeria gebracht haben, fand ich einfach nur dumm und naiv. Sie macht aber im Laufe der Geschichte eine sehr positive Entwicklung durch und war mir dann später wesentlich sympatischer. Grundsätzlich hat mich an dem Buch gestört, dass man so gut wie nie wüsste was die Figuren denken. Die Autorin erzählt die Geschichte eigentlich nur in der direkten Rede, ganz selten gibt es Gedankengänge der Charaktere, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat.
Das Geheimnis der Schule ist jetzt nicht wirklich neu und die Autorin bedient hier wirklich einiger Klischees (vor allem wenn es um die Beschreibung der anderen Jugendlichen geht), was das Buch aber nicht unbedingt schlecht macht. Die Handlung ist spannend und nicht immer vorhersehbar und an manchen Stellen war ich wirklich überrascht. Auch die Romantik spielt eine wichtige Rolle, nimmt aber nicht den wichtigsten Teil der Geschichte ein.

Trotz Kritik durchaus lesenswert und deshalb 8 von 10 Punkten. 

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