24. Juli 2012

Schattenwächter von Alexis Morgan



Inhalt: 
Sie sind die Wächter, die die Grenzen zum Jenseits kontrollieren. Blake Tahern ist einer von ihnen. Doch er hat schon zu oft gekämpft und war einem Zustand, furchtbarer als der Tod, schon so nah, dass langsam der letzte Rest Menschlichkeit aus ihm weicht. Dann aber ereilt ihn ein Hilferuf von Brenna, seiner einstigen großen Liebe und seiner Seelenverwandten: Ein dunkles Geheimnis hat sie in höchste Gefahr gebracht. Wird Blake sie retten können?

Meine Meinung:
Brennas Vater wird vor ihren Augen getötet, mit einer Autobombe. Als sie im Krankenhaus wieder aufwacht, ist Blake Tahern da, ein alter Freund der Familie. Blake wurde von Brennas Vater damals von der Straße geholt und hat ihn dann später für die Paladine rekrutiert. Brenna wusste von all dem nichts, sie hat nicht einmal geahnt, dass ihr Vater einer geheimen Organisation angehört und ein Regent war. Und gerade dieser Job hat ihm das Leben gekostet, denn er ist auf einen Verrat innerhalb der Organisation gestoßen. Blake ist nun mit Brenna auf der Flucht und gleichzeitig versucht er die Identität des Verräters zu entlarven. Brenna glaubt ihm anfangs natürlich kein Wort, muss aber bald merken das alles stimmt was er ihr erzählt ist. Auf der Flucht kommen sich beide näher, aber Blake steht kurz davor selbst zu einem Monster zu werden.

Nachdem ich den ersten Teil eher mittelmäßig fand, habe ich der Reihe noch einmal eine Chance gegeben und auch den 2. Teil gelesen, der mich leider auch nicht richtig überzeugen konnte. Die Autorin bedient einfach zu viele Klischees. Man könnte viel mehr aus dieser interessanten Idee herausholen. Leider beschränkt sich die Autorin darauf, die Anderen als böse und die Paladine als gut darzustellen. Das ist mir einfach zu viel schwarz-weiß. Denn bereits im letzten Teil haben wir festgestellt, dass nicht alle Andere böse sind, sie wollen einfach nur in unsere Welt. Die Paladine sind immer Nachkommen der Anderen, da kann ich nicht wirklich verstehen, warum man sie unbedingt getötet werden müssen.
Auch konnte mich die Liebesgeschichte nicht wirklich überzeugen, Blake ist ein solcher Stiesel und rennt ständig mit mieser Laune und einer Flappe herum, was ich wenig sympatisch macht. Einzig seine Sorge um Brenna macht ihn halbwegs ertragbar.

Insgesamt gibt es von mir 6 von 10 Punkten. 

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