18. Juli 2012

Ich fürchte mich nicht von Tahereh H. Mafi



Inhalt: 
Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich. »"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.« Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...


Meine Meinung: 
Seit 264 Tagen befindet sich Juliette in Gefangenschaft. Sie sieht nie jemand, niemand spricht mit ihr, sie ist völlig isoliert. Denn sie hat eine besondere Gabe, nur durch Berührung kann sie töten. Ihre Eltern waren froh, als man sie abgeholt hat. Eines Tages taucht  Adam in ihrer Zelle auftaucht, ein anderer Gefangener. Er versucht ihr Vertrauen zu gewinnen. Dann soll sie für das Establishment sie für ihr Zwecke nutzen. 


Ich gehe jetzt nicht so auf den Inhalt ein, sonst verrate ich zu viel. Das Buch lässt mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Einerseits ist die Geschichte unglaublich spannend, anderseits ist der Schreibstil der Autorin wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. Die Gesichte wird aus der Sicht von Juliette in der Ich-Form erzählt, sie ist am Anfang durch ihre Isolation und durch ihre schlechten Erfahrungen in ihrer Vergangenheit unglaublich verstört. Die Autorin nutzt hier ein interessantes Mittel, um diese Verstörtheit auszudrücken, ständig werden Sätze durchgestrichen oder wiederholt. Obwohl mir diese Idee durchaus gefallen hat, hat sich mich auch ein wenig abgestreckt. 
Das ganze ist eine Dystopie, es gibt eine Regierung, die die Bevölkerung unterdrückt und natürlich im Gegenzug eine rebellischer Organisation. Ich hätte mir an manchen Stellen ein paar Informationen mehr gewünscht. Eigentlich wird die Story erst am Ende richtig interessant, nämlich wenn man mehr über die Rebellen erfährt. Am Ende hat mich das Ganze ein wenig an X-Men erinnert, was vor allem an dem Outfit von Juliette lag. 
Die Liebesgeschichte nimmt eine sehr wichtige Rolle ein und sehr romantisch, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. 


Insgesamt gibt es von mir 8 von 10 Punkten.

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