13. Juli 2012

Das Biest in ihm von Swantje Berndt



Inhalt: 
Im Rausch der Gefühle wird Vincent zu einem Wesen, das er weder kontrollieren noch bezwingen kann. Er zieht sich zurück, um allen Verlockungen des Lebens zu entsagen. Doch das Schicksal führt ihn zu einer Frau, die sowohl das Biest als auch den Mann in ihm bis aufs Äußerste reizt. Nina lebt mit ihren Brüdern in einer Gemeinschaft von Gestaltwandlern, die dafür sorgen, dass sie unentdeckt bleiben und Recht und Ordnung aufrecht erhalten. Als sie Vincent findet, gibt ihr Anführer ihm eine letzte Chance auf ein normales Leben. Niemand ahnt, dass Nina selbst durch das Erbe ihres Vaters in den Leidenschaften ihrer Nachtseite gefangen ist. Zwischen seinen Gefühlen zu Nina und den grausamen Bedürfnissen des Biestes hin und her gerissen, muss sich Vincent einem Kampf stellen, der sich nicht nur in seinem Innern, sondern mehr und mehr zwischen den Fronten zweier verfeindeter Gemeinschaften auszubreiten beginnt.

Meine Meinung: 
Vincent hat ein Geheimnis, von dem nur sein schwuler bester Freund Paul, mit dem Vincent zusammen lebt, etwas weis. Vincent verwandelt sich in eine Bestie, wenn er besonders starken Gefühlen ausgesetzt ist. Deshalb hält es sich von Frauen fern, denn gerade diese Gefühle wühlen ihn besonders auf und er kann die Bestie nicht mehr verbergen. Bis er Nina trifft, die ihm mehr über seine Identität erzählen kann, denn all ihre Brüder sind Gestaltenwandler. Vincent muss lernen, das Biest zu kontrollieren, was ihm anfangs sehr schwer fällt. Nina tritt als seine Hüterin auf und soll ihn zurückholen, wenn die Bestie die Oberhand gewinnt. 
Erschwert wird die ganze Situation durch einige widrige äußere Umstände wie z. B. eine unbekannte Bestie, die ihm Revier von Ninas Brüdern wildern und einer Gruppierung unter den Bestien, die ihre eigene Wege gehen will. 
Ich muss gestehen, dass ich mich jetzt nicht den vielen guten Rezensionen für dieses Buch anschließen kann, mich konnte es nicht 100%ig überzeugen, was für allem an dem für mich gewöhnungsbedürftigen Schreibstil der Autorin lag. Viele Sätze waren sehr kurz und wirkten für mich sehr abgehakt. Dann gab es sehr viele Sprünge in der Handlung, die mir manchmal etwas zu abrupt waren. Die Liebesgeschichte zwischen Nina und Vincent war geprägt durch die Versuche von Vincent, seine Bestie im Zaun zu halten, was ich spätestens nach der 3 Szene langweilig fand. Auch der Umgang zwischen Nina und ihren Brüdern war sehr gewöhnungsbedürftig, der Ton war mich an manchen Stellen einfach zu gefühlskalt. 
Die Nebenhandlung um die Gruppierung der Bestien, die ihren Trieben feien Lauf lassen wollen hat für Spannung und Aktion gesorgt. Welchen Handlungsstrang ich ehrlich gesagt völlig überflüssig fand, war der schwule Freund von Vincent, dieser hat die Handlung für mich in keinster Weise weitergebracht. 

Grundsätzlich war das Buch nicht schlecht, entsprach aber leider nicht meinen Erwartungen, deshalb von mir mir leider nur 7 von 10 Punkten. 

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