2. Juni 2012

Purpurmond von Heike Eva Schmidt



Inhalt: 
Als Cat einen alten Halsreif findet, legt sie ihn sich neugierig um. Dumm nur, dass das Schmuckstück mit einem Fluch belegt ist und sie geradewegs in die Vergangenheit befördert. Zu allem Überfluss lässt sich der Kupferreif auch nicht mehr von ihrem Hals entfernen. Wären da nicht die kräuter­kundige Dorothea und deren Bruder Jakob, der Cats Herz schneller schlagen lässt, würde sie wohl verzweifeln, vor allem, da der Halsreif sich immer enger zusammenzieht …

Meine Meinung:
Caitlin lebt seit kurzem mit ihren Eltern in Bamberg und ist gar nicht glücklich dort, was vor allem an Sina liegt, einer Schulkameradin die ihr das Leben schwer macht. Das Ganze artet eines abends so aus, dass Cat von Sina in dem alten Drudenhaus, einem historischen Hexengefängnis, in einem Keller eingesperrt wird. Dort findet Cat in Gemäuer versteckt einen Halsreif. Sie legt ihn an und wird 300 Jahre in die Vergangenheit versetzt. Der Halsreif ist mit einem Fluch belegt und wird immer enger und enger. Um den Fluch zu brechen, muss Cat diejenige finden, die den Fluch ausgesprochen hat. Cat bekommt Hilfe von Dorothea und Jakob Flock. Jakob ist ein Mönch, aber Cat verliebt sich in ihn.

Ein wirklich interessanter Debütroman. Die Autorin hat hier echte historische Ereignisse und Gebäude in einem unterhaltsamen, aber auch dramatischen Fantasyroman gepackt. Hauptthema ist die Hexenverfolgung im 16. Jahrhundert. Das Drudenhaus und auch Dorothea Flock gab es wirklich, nur wurde ihre Geschichte hier etwas verändert erzählt.
Mir fällt es wirklich schwer, das Buch zu bewerten. Ganz ehrlich, wenn ich vorher gewusst hätte, dass es um Hexenverfolgung geht, hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gelesen. Ich habe hier in erster Linie einen unterhaltsamen Zeitreiseroman alà Kerstin Gier wartet und bin nicht ganz so begeistert. Natürlich ist das Buch nicht schlecht, es gibt auch einige sehr witzige Szenen, aber 100 %ig überzeugen konnte es mich nicht. Die Liebesgeschichte nimmt einen wichtigen Teil der Story ein, endet aber nicht mit dem klassischen Happy-End.

Insgesamt gibt es von mir 8 von 10 Punkten. 

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