25. Juni 2012

Eine Hexe in Nevermore von Michele Bardsley



Klapptext:  
Die Hexe:  
Lucinda Rackmore ist auf der Flucht, seit sie von ihrem Exlover mit einem grausamen Fluch belegt wurde. In ihrer Verzweiflung geht sie nach Nevermore, Texas. Dorthin, wo keiner sie vermutet. Zu dem Mann, den ihre Familie einst betrog.
Der Zauberer:
Gray Calhoun will nie wieder etwas mit den Rackmores zu tun haben, seit Lucindas Schwester ihn kaltblütig einem Dämonenlord opfern wollte. Doch jetzt wird Nevermore von dunklen Mächten bedroht. Nur mit Lucindas Hilfe hat Gray eine Chance, sie zu besiegen. Die Magie der Liebe vereint im Kampf gegen das Böse, kommen Gray und Lucinda sich immer näher. Und während sie versuchen, Tote wieder zum Leben zu erwecken, müssen sie entdecken: Die stärkste magische Kraft ist die Liebe. 


Meine Meinung: 
Lucinda ist eine Hexe aus dem Geschlecht der Rackmores, sie hat eine ganz besondere und seltene Gabe, das Thaumaturgin, sie ganz Menschen heilen und sogar Tode wieder zum Leben erwecken. Ihr Leben sieht zurzeit alles andere als rosig aus. Ihr Exlover hat sie mit einem Fluch belegt und ist hinter ihr her. Außerdem sind die Rackmores aufgrund des Pakts, den Lucindas Schwester Kerren mit einem Dämonenlord eingegangen ist, vom Tribunal der Hexen ausgestoßen worden. Auf der Flucht vor ihrem Ex bittet sie ausgerechnet Gray Calhoun, dem Exmann ihrrer Schwester um Hilfe. Dieser lebt als Hüter in der Kleindstadt Nevermore völlig zugezogen und ist zum Eigenbrödler geworden. Trotz der widrigen Umstände und nach anfänglichen Zweifel nimmt er Lucinda bei sich auf. Als dann plötzlich seltsame Dinge in Nevermore passieren, müssen sich die beiden zusammentun und gegen einen unbekannten Gegner kämpfen. 
Michele Bardsley ist vor allem durch ihre Vampir-Reihe über die Kleindstadt Broken Heart, Oklahoma bekannt geworden, die der Verlag ja leider, leider nicht mehr weiter übersetzt hat. Ich habe diese Bücher sehr gerne gelesen und war sehr neugierig auf die Nervermore Reihe von. Ich wurde nicht enttäuscht, das Buch hat mir richtig super gefallen.
Am Anfang des Buches gibt es eine Art Prolog, in der die magische Welt von Michele Bardsley kurz erläutert wird, was ich sehr hilfreich fand. 
Lucinda und Gray sind zwei Charaktere, die wirklich sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben. Gray wurde von einer Frau verraten, Lucinda von ihrem Liebhaber misshandelt. Lucinda ist am Anfang völlig am Ende und verunsichert. Gray hat sich in den letzten 10 Jahren zu einem Eigenbrödler entwickelt und pflegt so gut wie keine sozialen Kontakte mehr. Seine Entwicklung (besonders am Ende) hat mir sehr gut gefallen. Die Liebesgeschichte steht im Mittelpunkt und nimmt einen großen Raum in der Story ein.
Die Stadt Nevermore vermittelt richtig Kleinstadtfeeling, jeder kennt jeden, nur dass einige Bewohner über magische Fähigkeiten verfügen. Es gibt viele interessante liebenswürdige und weniger liebenswürdige Nebencharakter, die das Buch zu etwas Besonderen für mich machen. 
Laut Internetseite sind bisher erst zwei Bücher in dieser Reihe erschienen. Der zweite Teil handelt von Grays Freund, dem Sherriff Taylor. 


Von mir gibt es die volle Punktzahl, 10 von 10 Punkten. 

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